Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Ostsee-Politik in Schleswig-Holstein 2026
Kiel () – Die Landesregierung hat den Ostseebericht 2026 vorgelegt, der die Aktivitäten Schleswig-Holsteins in der Ostseeregion der vergangenen zwei Jahre zusammenfasst. Das Kabinett beschloss den Bericht am Dienstag, wie das Europaministerium mitteilte.
Demnach habe die Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten angesichts der geopolitischen Umbrüche weiter an Bedeutung gewonnen.
Europaministerin Karin Schmachtenberg betonte, bestehende Netzwerke und gegenseitiges Vertrauen seien in unsicheren Zeiten entscheidend, um handlungsfähig zu bleiben. Der Fokus liege auf Resilienz, dem Schutz kritischer Infrastrukturen und der Einbindung junger Menschen.
Das Land hatte von 2024 bis 2025 den Vorsitz im Netzwerk der Subregionen des Ostseeraums (BSSSC) inne und setzte dort entsprechende Schwerpunkte.
Zu den konkreten Projekten zählt die Beteiligung an der Initiative „Kulturperlen der Ostseeregion“, durch die Kiel, Schleswig und Glücksburg ausgezeichnet wurden. Zudem arbeitet das Land mit der Helsinki-Kommission (HELCOM) zum Schutz der Ostsee zusammen.
Der vollständige Bericht ist als Drucksache des Landtags öffentlich zugänglich.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bojen im Meer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Landesregierung legt Ostseebericht 2026 vor
- Zusammenarbeit mit Anrainerstaaten hat an Bedeutung gewonnen
- Projekte umfassen Initiative "Kulturperlen der Ostseeregion" und Zusammenarbeit mit Helsinki-Kommission (HELCOM)
Warum ist das wichtig?
- Zusammenarbeit mit Anrainerstaaten wird in unsicheren Zeiten wichtiger.
- Resilienz und Schutz kritischer Infrastrukturen sind zentrale Themen.
- Einbindung junger Menschen fördert zukünftige Stabilität und Engagement.
Wer ist betroffen?
- Anrainerstaaten der Ostsee
- junge Menschen
- Einrichtungen der kritischen Infrastruktur
Zahlen/Fakten?
- Vorsitz im Netzwerk der Subregionen des Ostseeraums (BSSSC) von 2024 bis 2025
- Projekte: Initiative "Kulturperlen der Ostseeregion"
- Zusammenarbeit mit der Helsinki-Kommission (HELCOM) zum Schutz der Ostsee
Wie geht’s weiter?
- Stärkung der Zusammenarbeit mit Anrainerstaaten
- Fokus auf Resilienz und Schutz kritischer Infrastrukturen
- Einbindung junger Menschen in zukünftige Projekte
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