Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: EU-Mercosur-Abkommen und Landwirtschaft in Kiel
Kiel () – Europaministerin Cornelia Schmachtenberg hat im Landtag für eine zügige Umsetzung des umstrittenen EU-Mercosur-Handelsabkommens geworben. Sie bezeichnete die jüngste Ablehnung durch das Europäische Parlament als „fatal“ und warnte vor einem Signal der Unzuverlässigkeit, teilte das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz mit.
Das Abkommen sei eine strategische Entscheidung für einen starken und unabhängigen Kontinent in unsicheren Zeiten.
Die Ministerin räumte dabei die sensiblen Sorgen der Landwirtschaft ein, etwa bei Produkten wie Rindfleisch oder Zucker. Sie verwies jedoch auf ausgehandelte Schutzmechanismen wie begrenzte Zollkontingente und Schutzklauseln.
So liege die Obergrenze für Rindfleischimporte aus den Mercosur-Staaten bei 1,5 Prozent der EU-Produktion, für Schweinefleisch bei 0,1 Prozent. Zudem würden die Kontrollen für Lebensmittelsicherheit verschärft.
Schmachtenberg betonte die Chancen des Abkommens für Exporte, etwa bei Milchprodukten oder Wein.
Europa müsse als starker und verlässlicher Partner wahrgenommen werden, der geschlossen handle und Verantwortung übernehme. Das Abkommen biete mehr Sicherheit und klare Regeln als ein unregulierter Handel.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hafen von Rio de Janeiro (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Europaministerin Cornelia Schmachtenberg wirbt für das EU-Mercosur-Handelsabkommen im Landtag.
- Sie bezeichnete die Ablehnung durch das Europäische Parlament als "fatal" und warnte vor Unzuverlässigkeit.
- Das Abkommen soll Chancen für Exporte bieten und importierte Rindfleischmenge ist auf 1,5 Prozent der EU-Produktion begrenzt.
Warum ist das wichtig?
- Signal für Zuverlässigkeit in unsicheren Zeiten
- Schutzmechanismen für sensible Landwirtschaftsprodukte
- Chancen für Exporte und klare Handelsregeln
Wer ist betroffen?
- Landwirtschaft
- Exporteure von Milchprodukten und Wein
- EU-Bürger
Zahlen/Fakten?
- Obergrenze für Rindfleischimporte aus Mercosur-Staaten: 1,5% der EU-Produktion
- Obergrenze für Schweinefleischimporte: 0,1% der EU-Produktion
- Auch die Kontrollen für Lebensmittelsicherheit werden verschärft
Wie geht’s weiter?
- Zügige Umsetzung des EU-Mercosur-Handelsabkommens vorantreiben
- Sicherstellen von Lebensmittelsicherheitskontrollen
- Chancen für Export von Milchprodukten und Wein nutzen
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