Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Asylzahlen in Sachsen: Rückgang und Entwicklungen
Dresden () – Die Zahl der Asylsuchenden in Sachsen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) am Dienstag mitteilte, wurden 2025 in den sächsischen Aufnahmeeinrichtungen 5.189 Asylsuchende registriert, nachdem es 2024 noch 10.120 Personen waren.
Die Hauptherkunftsländer der Antragsteller waren Venezuela, Afghanistan, Syrien, Pakistan und die Türkei.
Gleichzeitig erreichten die nachgewiesenen freiwilligen Ausreisen mit 1.588 Personen einen Höchststand. Die Behörde führt dies auf intensive Beratung und die konsequente Androhung von Abschiebungen zurück.
Insgesamt verließen 12.736 Drittstaatsangehörige den Freistaat, darunter 2.621 Personen aus der Ukraine. Die Zahl der zwangsweisen Rückführungen lag mit 917 Personen leicht unter dem Vorjahreswert von 936, wobei 33,5 Prozent der Abgeschobenen rechtskräftig verurteilte Straftäter waren.
Zum Jahreswechsel lebten nach Angaben der Behörde 25.524 Personen im Asylverfahren oder waren ausreisepflichtig, darunter 12.527 mit vollziehbarer Ausreisepflicht.
Zusätzlich hielten sich 70.164 Schutzsuchende aus der Ukraine in Sachsen auf. Die Kapazitäten in den drei Aufnahmeeinrichtungen in Dresden, Chemnitz und Leipzig wurden aufgrund des Rückgangs der Zugangszahlen reduziert, bleiben aber teilweise einsatzbereit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Asylbewerberunterkunft (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Asylsuchenden in Sachsen sank 2025 auf 5.189, von 10.120 in 2024
- Höchststand bei freiwilligen Ausreisen mit 1.588 Personen
- 25.524 Personen lebten zum Jahreswechsel im Asylverfahren oder waren ausreisepflichtig
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Asylsuchenden entlastet die Aufnahmeeinrichtungen.
- Höchstzahl freiwilliger Ausreisen zeigt die Wirksamkeit von Beratung und Abschiebungsandrohungen.
- Aktuelle Daten unterstützen die Planung von Ressourcen im Asylsystem.
Wer ist betroffen?
- Asylsuchende aus Venezuela, Afghanistan, Syrien, Pakistan und der Türkei
- Drittstaatsangehörige, darunter Personen aus der Ukraine
- Personen mit vollziehbarer Ausreisepflicht
Zahlen/Fakten?
- 5.189 Asylsuchende in Sachsen registriert (2025)
- 12.736 Drittstaatsangehörige haben Sachsen verlassen
- 70.164 Schutzsuchende aus der Ukraine in Sachsen
Wie geht’s weiter?
- Reduzierung der Kapazitäten in Aufnahmeeinrichtungen bleibt teilweise einsatzbereit
- Intensivierte Beratungen zur Unterstützung freiwilliger Ausreisen fortsetzen
- Weiterhin Rechtskräfte zur Abwehr von Abschiebungen nutzen
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