Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Wolfsmanagement in Sachsen verbessern
Dresden () – Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat die geplante Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdrecht begrüßt. Das teilte sein Ministerium am Freitag mit.
Bei der Beratung des entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundesrat forderte er klare und rechtssichere bundesweite Regeln zum Schutz der Weidetierhaltung.
Von Breitenbuch erklärte, der Wolf stelle nach mehr als 25 Jahren Wiederansiedlung viele Menschen im ländlichen Raum vor enorme Herausforderungen. Besonders betroffen seien Weidetierhalter.
Da der Wolf inzwischen vielerorts ein normaler Bestandteil der Tierwelt sei, müsse er künftig wie andere Wildarten über das Jagdrecht reguliert werden können. Jäger und Behörden müssten von Anfang an rechtssicher handeln können.
Sachsen als besonders betroffenes Bundesland mit aktuell 46 Wolfsterritorien setzt sich für einheitliche Standards ein.
Ein wirksames Wolfsmanagement sei eine nationale Aufgabe, die sich nicht in einzelnen Ländern lösen lasse, so der Minister. Ziel müsse sein, schadensverursachende Wölfe schnell entnehmen zu können und den Bestand so zu regulieren, dass die Schäden langfristig zurückgehen, ohne den Erhaltungszustand der Art zu gefährden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jägersitz (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Umweltminister von Breitenbuch begrüßt Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdrecht.
- Forderung nach klaren, rechtssicheren Regeln zum Schutz der Weidetierhaltung.
- Sachsen setzt sich für ein einheitliches Wolfsmanagement und Regulierung des Wolfsbestands ein.
Warum ist das wichtig?
- Klare und rechtssichere Regeln für den Schutz der Weidetierhaltung notwendig
- Wolf als regulierte Wildart zur Entlastung der Tierhalter und des ländlichen Raums
- Einheitliche Standards für Wolfsmanagement zur Reduktion von Schäden ohne Gefährdung der Art
Wer ist betroffen?
- Weidetierhalter
- Jäger
- Behörden
Zahlen/Fakten?
- 46 Wolfsterritorien in Sachsen
- Wolf seit mehr als 25 Jahren wieder angesiedelt
- Ziel: Schadensverursachende Wölfe schnell entnehmen
Wie geht’s weiter?
- Klare und rechtssichere bundesweite Jagdregeln fordern
- Einheitliche Standards für Wolfsmanagement setzen
- Schadensverursachende Wölfe schnell entnehmen können
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