Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tierschutz und Jagdpolitik in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die Bundesregierung hat den Schutz von Weidetieren gestärkt und die Entnahme von Problemwölfen unter klaren Voraussetzungen erleichtert – Schleswig-Holstein sieht sich dafür gerüstet. Der Bundeskabinettsbeschluss schaffe Rechtssicherheit und ermögliche den Ländern, regional und praxisnah zu handeln, sagte der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Göttsch.
Göttsch erklärte, die steigenden Wolfszahlen stellten die Weidetierhaltung zunehmend vor Herausforderungen.
Landwirte und Schäfer dürften nicht im Regen stehen. In Schleswig-Holstein sei man durch die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und die Novellierung des Landesjagdgesetzes vorbereitet, um gezielt auf Problemwölfe reagieren zu können.
Ein praxisnahes Wolfsmanagement schütze nicht nur Weidetiere, sondern auch artenreiche Wiesen und stabile Deiche, so Göttsch.
Wenn Schäfer aufgeben müssten, leide auch der Naturschutz. Die EU-Artenschutzregeln blieben bestehen und Herdenschutzmaßnahmen sollten weiter gefördert werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jägersitz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung stärkt den Schutz von Weidetieren und erleichtert die Entnahme von Problemwölfen.
- Schleswig-Holstein ist durch Gesetzesänderungen auf die steigenden Wolfszahlen vorbereitet.
- Ein praxisnahes Wolfsmanagement soll Weidetiere, artenreiche Wiesen und stabile Deiche schützen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung des Schutzes von Weidetieren
- Rechtssicherheit für regionale Maßnahmen
- Unterstützung von Landwirten und Schäfern in der Weidetierhaltung
Wer ist betroffen?
- Weidetierhalter
- Landwirte
- Schäfer
Zahlen/Fakten?
- Steigende Wolfszahlen stellen Weidetierhaltung vor Herausforderungen
- Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht in Schleswig-Holstein
- Novellierung des Landesjagdgesetzes zur Reaktion auf Problemwölfe
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung des Bundeskabinettsbeschlusses zur Entnahme von Problemwölfen
- Weiterentwicklung der Herdenschutzmaßnahmen
- Sicherstellung des Naturschutzes durch Unterstützung der Weidetierhaltung
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