Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaftspolitik in Sachsen im Fokus
Berlin () – Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat auf der Grünen Woche in Berlin bessere Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft gefordert. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit.
Trotz einer insgesamt guten Ernte litten die Betriebe unter einem akuten Preisverfall bei Getreide, Kartoffeln, Milch und Fleisch, bei dem oft nicht einmal die Produktionskosten gedeckt seien.
Der Minister machte dafür größtenteils die globalen Märkte verantwortlich. Er setze sich deshalb im Bund für ein effizientes und praxisgerechtes Düngerecht ein und fordere klare Regelungen zu Düngevorschriften sowie verlässliche Förderungen.
Gemeinsam mit seinen Kollegen aus den ostdeutschen Bundesländern wolle er sich auch in Brüssel für die Belange der sächsischen Landwirtschaft starkmachen.
Die Branche sehe sich weiteren großen Herausforderungen wie hohen Energie- und Logistikkosten sowie Fachkräftemangel gegenüber. Die Zahl der Haupterwerbsbetriebe in Sachsen habe sich im Wirtschaftsjahr 2023/24 um 60 verringert.
Das Ministerium unterstütze die Land- und Ernährungswirtschaft unter anderem mit Fördermitteln und werbe für den Absatz regionaler Produkte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauer mit Traktor |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sachsens Landwirtschaftsminister fordert bessere Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft auf der Grünen Woche in Berlin.
- Betriebe leiden unter akutem Preisverfall bei Getreide, Kartoffeln, Milch und Fleisch; oft keine Deckung der Produktionskosten.
- Minister will sich im Bund und Brüssel für effizientes Düngerecht und klare Regelungen einsetzen.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit.
- Preisdruck auf wichtige Agrarprodukte gefährdet die Existenz vieler Betriebe.
- Unterstützung durch Fördermittel und Absatzwerbung für regionale Produkte ist notwendig.
Wer ist betroffen?
- Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen
- Landwirte
- Ernährungswirtschaft
Zahlen/Fakten?
- Verringering der Hauptbetriebe in Sachsen im Wirtschaftsjahr 2023/24 um 60
- Akuter Preisverfall bei Getreide, Kartoffeln, Milch und Fleisch
- Forderung nach klaren Regelungen zu Düngevorschriften und verlässlichen Förderungen
Wie geht’s weiter?
- Einsatz für besseres Düngerecht und klare Düngevorschriften
- Förderung regionaler Produkte und Unterstützung der Land- und Ernährungswirtschaft
- Gemeinsame Anstrengungen mit anderen ostdeutschen Bundesländern in Brüssel
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