Panorama: Festnahmen bei Dresden
Dresden () – Die Bundespolizei hat am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch an Bahnhöfen und in Zügen rund um Dresden vier gesuchte Personen festgestellt. Zwei Männer wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, zwei weitere konnten eine Haftstrafe durch die Zahlung ausstehender Geldstrafen abwenden, teilten die Beamten mit.
Am Bahnhof Riesa kontrollierten Beamte am Dienstagvormittag einen 57-jährigen Deutschen.
Gegen ihn lag nach Angaben der Bundespolizei ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Körperverletzung vor. Der Mann wurde zur Verbüßung einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.
Am Nachmittag wurde eine 29-jährige Tschechin in einem aus Prag kommenden Railjet kontrolliert.
Gegen sie bestand ein Haftbefehl wegen Betrugs. Ein Bekannter zahlte die geforderte Summe von 377,50 Euro, sodass die Frau ihre Reise fortsetzen konnte.
Wenig später beglich ein 35-jähriger Vietnamese in einem Fernzug eine Geldstrafe von 480 Euro sowie Verfahrenskosten. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vor.
In der Nacht zum Mittwoch nahmen Einsatzkräfte im Dresdner Hauptbahnhof einen 63-jährigen Deutschen fest.
Da er eine Geldstrafe von 1.800 Euro nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 30-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Bundespolizei stellte an Bahnhöfen und in Zügen rund um Dresden vier gesuchte Personen fest
- In Dresden wurden zwei Männer wegen Haftbefehlen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht (10 Monate wegen Körperverletzung; 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen nicht gezahlter Geldstrafe)
- Zwei weitere konnten Haftstrafen durch Zahlung abwenden (377,50 Euro wegen Betrugs; 480 Euro Geldstrafe und Verfahrenskosten wegen Urkundenfälschung)
Warum ist das wichtig?
- Die Bundespolizei nimmt mehrere Personen mit Haftbefehlen fest und bringt sie zur Strafverbüßung in Haftanstalten oder ermöglicht das Abwenden von Haftstrafen durch Zahlung offener Beträge
- Kontrollen an Bahnhöfen und in Zügen um Dresden tragen dazu bei, dass bestehende strafrechtliche Verpflichtungen umgesetzt werden, etwa bei Körperverletzung, Betrug und Urkundenfälschung
Wer ist betroffen?
- Ein 57-jähriger Deutscher wegen Vollstreckungshaftbefehl wegen Körperverletzung
- Eine 29-jährige Tschechin wegen Haftbefehl wegen Betrugs
- Ein 63-jähriger Deutscher wegen nicht zahlbarer Geldstrafe (Ersatzfreiheitsstrafe)
Zahlen/Fakten?
- 4 gesuchte Personen festgestellt; 2 Männer in Justizvollzugsanstalt gebracht; 2 weitere Haftstrafe durch Zahlung ausstehender Geldstrafen abgewendet
- Haftstrafen/Festsetzungen: 10-monatige Freiheitsstrafe; Ersatzfreiheitsstrafe 30 Tage
- Geldbeträge: 377,50 Euro; 480 Euro; 1.800 Euro
Wie geht’s weiter?
- Ein 57-Jähriger mit Vollstreckungshaftbefehl wegen Körperverletzung wird zur Verbüßung einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht
- Eine 29-Jährige mit Haftbefehl wegen Betrugs kann nach Zahlung von 377,50 Euro ihre Reise fortsetzen
- Ein 63-Jähriger kann eine Geldstrafe von 1.800 Euro nicht zahlen und wird zur Verbüßung einer 30-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht
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