Fünf Haftbefehle am Bremer Hauptbahnhof vollstreckt

1. Juni 2026
1 min Lesezeit

Fünf Haftbefehle am Bremer Hauptbahnhof vollstreckt

Bremen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheit und Kriminalität am Bremer Hauptbahnhof

() – Die Bundespolizei hat am Bremer Hauptbahnhof innerhalb weniger Tage fünf mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Das teilten die Beamten am Montag mit.

Bereits am Donnerstag erschien ein 40-Jähriger auf der Bundespolizeiwache, um eine Diebstahlsanzeige zu erstatten.

Bei der Aufnahme des Sachverhalts verstrickte er sich in Widersprüche, und Videoaufzeichnungen belegten, dass er nicht Opfer einer Straftat geworden war. Ein Abgleich seiner Personalien ergab, dass die Staatsanwaltschaft Verden den Mann aus dem Landkreis Osterholz mit zwei Haftbefehlen suchte.

Wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung hatte er Geldstrafen und Verfahrenskosten von über 7.700 Euro zu zahlen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, wurde er in die Bremer Haftanstalt eingeliefert.

Am Freitagabend kontrollierten Einsatzkräfte der mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit gegen 19:45 Uhr einen 32-Jährigen im Nahbereich des Hauptbahnhofs.

Die Staatsanwaltschaft Verden suchte ihn wegen 17-fachen Betrugs. Auch er konnte die geforderte Geldstrafe von 1.500 Euro nicht zahlen und musste eine 55-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Etwa eine Stunde später, gegen 20:55 Uhr, wurde ein 46-Jähriger durch Zivilkräfte im Hauptbahnhof kontrolliert. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Bremer Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und Bedrohung, der eine einjährige Haftstrafe zugrunde lag.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten in seiner Hosentasche knapp 1.300 Euro Bargeld in einem Gefrierbeutel. Da der Mann keine plausiblen Angaben zur Herkunft des Geldes machen konnte, leitete die Bundespolizei ein Verfahren wegen Geldwäsche ein.

Anschließend wurde er in die Haftanstalt eingeliefert.

Am Samstag gegen 00:47 Uhr nahmen die Einsatzkräfte einen 32-Jährigen fest, der wegen Diebstahls mit Haftbefehlen der Staatsanwaltschaften Verden und Bremen gesucht wurde. Er musste Geldstrafen von insgesamt 2.360 Euro zahlen, konnte dies aber nicht und verbüßt nun eine 85-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

Am Sonntagabend verhafteten die Bundespolizisten schließlich eine 32-Jährige nach einem Diebstahl aus einem Bahnhofsgeschäft. Bei der Feststellung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Bremen sie wegen Diebstahls suchte.

Da sie die geforderte Geldsumme von 2.040 Euro nicht aufbringen konnte, muss auch sie für 85 Tage ins Gefängnis.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bremen Hbf (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Fünf gesuchte Personen wurden am Bremer Hauptbahnhof festgenommen.
  • Ein 40-Jähriger, ein 32-Jähriger, ein 46-Jähriger, ein weiterer 32-Jähriger und eine 32-Jährige konnten jeweils Geldstrafen nicht bezahlen und wurden in Haft genommen.
  • Mehrere Personen wurden wegen Diebstahls, Betrugs, Körperverletzung und Geldwäsche gesucht.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der öffentlichen Sicherheit durch Festnahme gesuchter Personen.
  • Verhinderung von weiteren Straftaten durch Haftstrafen.
  • Abschreckung durch konsequente Umsetzung von Haftbefehlen.

Wer ist betroffen?

  • 40-Jähriger aus dem Landkreis Osterholz
  • 32-Jähriger
  • 46-Jähriger
  • 32-Jähriger
  • 32-Jährige

Zahlen/Fakten?

  • Fünf festgenommene Personen mit Haftbefehlen am Bremer Hauptbahnhof
  • 7.700 Euro Schulden wegen Verkehrsverstößen
  • 1.500 Euro Geldstrafe für 17-fachen Betrug
  • 1.300 Euro Bargeld bei einem Festgenommenen
  • 2.360 Euro Schulden wegen Diebstahl
  • 2.040 Euro Schulden einer Festgenommenen wegen Diebstahl

Wie geht’s weiter?

  • Fortlaufende Haft und Ersatzfreiheitsstrafen für die festgenommenen Personen
  • Weitere Kontrollen und Festnahmen durch die Bundespolizei am Hauptbahnhof zu erwarten
  • Ermittlungen wegen Geldwäsche nach Festnahme des 46-Jährigen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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