Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Kampagne gegen häusliche Gewalt in Niedersachsen
Hannover () – Niedersachsen hat eine landesweite Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet. Das teilten das Justizministerium und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) Niedersachsen Bremen am Mittwoch mit.
Unter dem Motto „Kein Raum für häusliche Gewalt“ soll insbesondere im Wohnumfeld für das Thema sensibilisiert und Betroffenen niedrigschwellig geholfen werden.
Die Initiative wurde vom vdw angestoßen und gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen sowie weiteren Partnern umgesetzt. In einer ersten Phase startet die Kampagne an diesem Donnerstag bei 13 Wohnungsunternehmen an zwölf Standorten.
Geplant sind unter anderem mehrsprachige Informationsmaterialien und eine Website, um Hilfsangebote bekannter zu machen. Hintergrund sind steigende Fallzahlen: 2024 registrierte die Polizei in Niedersachsen rund 32.545 Fälle häuslicher Gewalt, ein Anstieg um etwa neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Staatssekretär Thomas Smollich betonte, häusliche Gewalt sei kein Randphänomen und umfasse alle Formen von Gewalt im privaten Umfeld.
Verbandsdirektorin Susanne Schmitt erklärte, die Botschaft laute, dass häusliche Gewalt keine Privatsache sei. Ziel sei es, Nachbarschaften und Hausgemeinschaften zu stärken, hinzusehen und richtig zu reagieren.
Nach einer Pilotphase ist ein landesweiter Ausrollung der Kampagne vorgesehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Niedersachsen hat eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet.
- Die Initiative "Kein Raum für häusliche Gewalt" wurde vom vdw angestoßen und startet bei 13 Wohnungsunternehmen.
- Hintergrund sind steigende Fallzahlen von häuslicher Gewalt in Niedersachsen.
Warum ist das wichtig?
- Sensibilisierung für häusliche Gewalt im Wohnumfeld
- Niedrigschwellige Hilfe für Betroffene
- Steigende Fallzahlen erfordern verstärkte Maßnahmen
Wer ist betroffen?
- Betroffene von häuslicher Gewalt
- Nachbarn und Hausgemeinschaften
- Wohnungsunternehmen
Zahlen/Fakten?
- 2024 registrierte die Polizei in Niedersachsen rund 32.545 Fälle häuslicher Gewalt
- Anstieg um etwa neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- Kampagne startet mit 13 Wohnungsunternehmen an zwölf Standorten
Wie geht’s weiter?
- Start der Kampagne "Kein Raum für häusliche Gewalt"
- Mehrsprachige Informationsmaterialien und Website zur Bekanntmachung von Hilfsangeboten
- Landesweite Ausrollung der Kampagne nach der Pilotphase
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