Saarland erhöht Landarztquote auf 10,8 Prozent

14. April 2026
1 min Lesezeit

Saarland erhöht Landarztquote auf 10,8 Prozent

Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik im Saarland: Landarztquote erhöht

() – Die saarländische Landesregierung hat die Landarztquote für Medizinstudienplätze von 7,8 auf 10,8 Prozent erhöht. Das teilten Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker und Gesundheitsminister Magnus Jung am Dienstag mit.

Die Erhöhung um fast 40 Prozent soll mehr Ärzte für unterversorgte ländliche Regionen gewinnen.

Konkret stehen damit künftig etwa 32 statt bisher 23 Studienplätze pro Jahr im Rahmen der Landarztquote zur Verfügung. Bewerber, die einen solchen Platz erhalten, verpflichten sich, nach Studium und Weiterbildung mindestens zehn Jahre als Hausarzt in saarländischen Gebieten mit Versorgungsengpässen zu arbeiten.

Die Änderung der Studienplatzvergabeverordnung trat am 14. April in Kraft.

Die zusätzlichen Kapazitäten werden durch Anpassungen bei anderen, nicht ausgeschöpften Quoten wie der Härtefallquote ermöglicht. Parallel plant die Regierung, das Landarztgesetz zu erweitern, um künftig auch andere Fachrichtungen mit Versorgungsengpässen einzubeziehen.

Auf Bundesebene setzt sich das zudem für eine generelle Erhöhung der Medizinstudienplätze ein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Erhöhung der Landarztquote für Medizinstudienplätze von 7,8 auf 10,8 Prozent
  • Künftig etwa 32 statt 23 Studienplätze pro Jahr im Rahmen der Landarztquote verfügbar
  • Bewerber verpflichten sich zu zehn Jahren als Hausarzt in ländlichen Gebieten mit Versorgungsengpässen zu arbeiten

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Landarztquote fördert medizinische Versorgung in ländlichen Regionen.
  • Verpflichtung für Medizinstudenten, als Hausarzt in unterversorgten Gebieten zu arbeiten.
  • Anpassungen bei anderen Quoten ermöglichen zusätzliche Studienplätze.

Wer ist betroffen?

  • Bewerber für Medizinstudienplätze
  • Ärzte in ländlichen Regionen
  • Patienten in Gebieten mit Versorgungsengpässen

Zahlen/Fakten?

  • Landarztquote für Medizinstudienplätze erhöht von 7,8 auf 10,8 Prozent
  • Etwa 32 statt 23 Studienplätze pro Jahr im Rahmen der Landarztquote
  • Verpflichtung von mindestens zehn Jahren als Hausarzt in unterversorgten Gebieten

Wie geht’s weiter?

  • Erhöhung der Landarztquote auf 10,8 Prozent
  • Erweiterung des Landarztgesetzes auf andere Fachrichtungen
  • Unterstützung für generelle Erhöhung der Medizinstudienplätze auf Bundesebene
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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