NRW-Industrie verzeichnet Rückgang in Roheisen- und Stahlproduktion

15. Juni 2026
1 min Lesezeit

NRW-Industrie verzeichnet Rückgang in Roheisen- und Stahlproduktion

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklung der Stahlproduktion in NRW

() – Im Jahr 2025 sind in 70 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 45,8 Millionen Tonnen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 3,1 Millionen Tonnen bzw. 6,4 % weniger als im Jahr zuvor und 20,1 % weniger als im Jahr 2015.

Die Produktion war damit im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre.

Von der 2025 produzierten Menge wurden 28,2 Millionen Tonnen zu anderen Produkten weiterverarbeitet, was einem Rückgang von 1,9 Millionen Tonnen bzw. 6,5 % zum Vorjahr und 5,9 Millionen Tonnen bzw. 17,2 % zum Jahr 2015 entspricht. Die anderen 17,6 Millionen Tonnen waren zum Absatz bestimmt.

Der Wert dieser Absatzproduktion lag im letzten Jahr bei nominal (also nicht preisbereinigt) 13,8 Milliarden Euro. Die Absatzmenge war damit um 1,2 Millionen Tonnen bzw. 6,2 % und der Absatzwert nominal um 1,6 Milliarden Euro bzw. 10,7 % niedriger als ein Jahr zuvor.

Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Absatzmenge um 5,7 Millionen Tonnen bzw. 24,3 %, während der Absatzwert nominal um 1,4 Milliarden Euro bzw. 10,9 % stieg.

Der durchschnittliche Absatzwert je Tonne war mit 786 Euro um 4,7 % niedriger als ein Jahr zuvor und um 46,5 % höher als im Jahr 2015 (damals: 536 Euro je Tonne).

Auch bundesweit sank der Absatzwert der Produktion von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 2025 um 8,6 % auf 29,9 Milliarden Euro. Wie schon im Jahr 2015 entfielen damit 46,2 % des bundesweiten Absatzwertes auf nordrhein-westfälische Betriebe.

2024 lag dieser Anteil bei 47,3 %.

Mit 62,1 % kamen 2025 fast zwei Drittel der in NRW erzielten Absatzmenge und rund die Hälfte (48,7 %) des Absatzwertes aus Betrieben der Stadt .

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Im Jahr 2025 wurden in NRW 45,8 Millionen Tonnen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen produziert, was einem Rückgang von 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
  • Die Absatzproduktion betrug 17,6 Millionen Tonnen mit einem nominalen Wert von 13,8 Milliarden Euro, was ebenfalls Rückgänge im Wert und in der Menge zeigt.
  • Der durchschnittliche Absatzwert je Tonne war mit 786 Euro um 4,7 % niedriger als im Vorjahr.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Stahlproduktion in NRW auf niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre
  • Bedeutung für die Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Region
  • Hoher Anteil der Produktion und des Absatzwertes in Duisburg

Wer ist betroffen?

  • produzierende Betriebe in Nordrhein-Westfalen
  • Unternehmen der Stadt Duisburg
  • Industriearbeiter in der Stahlproduktion

Zahlen/Fakten?

  • 45,8 Millionen Tonnen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen produziert
  • Rückgang um 3,1 Millionen Tonnen bzw. 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr
  • Absatzwert lag bei 13,8 Milliarden Euro, Rückgang um 1,6 Milliarden Euro bzw. 10,7 % im Vergleich zum Vorjahr

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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