Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltbilanz der Hochschulen in NRW
Düsseldorf () – Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben erstmals eine landesweit einheitliche Treibhausgas-Bilanz vorgelegt. Die 30 öffentlich-rechtlichen Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften emittierten im Jahr 2021 insgesamt rund 441.000 Tonnen CO2-Äquivalente, teilten das Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium am Freitag mit.
Das entspreche in etwa dem Ausstoß einer Stadt mit 40.000 Einwohnern.
Die Bilanz zeigt, dass die Emissionen beim Stromverbrauch zwischen 2019 und 2021 durch die Nutzung von Ökostrom um 28 Prozent gesunken sind. Der überwiegende Anteil der Emissionen gehe auf den Energieverbrauch der Gebäude zurück, wobei Wärme- und Stromversorgung jeweils die Hälfte ausmachten.
Im Vergleich zum Basisjahr 2019 seien die Treibhausgas-Emissionen 2021 weitgehend konstant geblieben.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte, mit der gemeinsamen Bilanz werde Klimaschutz erstmals systematisch messbar. Wissenschaftsministerin Ina Brandes verwies darauf, dass die Transparenz die Voraussetzung für individuelle Maßnahmen der Hochschulen zur Steigerung der Energieeffizienz sei.
Künftig ist ein jährliches Monitoring geplant, die Bilanzen für 2022 und 2023 seien bereits in Arbeit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Universität Siegen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hochschulen in Nordrhein-Westfalen legen erste einheitliche Treibhausgas-Bilanz vor.
- Im Jahr 2021 emittierten die Hochschulen rund 441.000 Tonnen CO2-Äquivalente.
- Emissionen durch Stromverbrauch sanken dank Ökostrom-Nutzung um 28 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Erstmalige systematische Messung der Treibhausgas-Emissionen an Hochschulen
- Basis für individuelle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
- Transparenz fördert Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung
Wer ist betroffen?
- Hochschulen in Nordrhein-Westfalen
- Wirtschaftsministerin Mona Neubaur
- Wissenschaftsministerin Ina Brandes
Zahlen/Fakten?
- 441.000 Tonnen CO2-Äquivalente emittiert von Hochschulen in NRW im Jahr 2021
- 28 Prozent Rückgang der Emissionen durch Ökostromnutzung zwischen 2019 und 2021
- Wärme- und Stromversorgung machen jeweils die Hälfte der Emissionen aus
Wie geht’s weiter?
- Jährliches Monitoring der Treibhausgas-Bilanzen
- Bilanzen für 2022 und 2023 in Arbeit
- Individuelle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz der Hochschulen
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