Politik in Berlin: Zuckersteuer ab 2027
Berlin () – Die geplante Zuckersteuer soll nach Angaben von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im kommenden Jahr rund 650 Millionen Euro einbringen und auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden.
„Die Details werden wir zusammen mit dem Finanzministerium vereinbaren und uns dabei nach den Expertenvorschlägen der von mir eingesetzten Finanzkommission Gesundheit richten“, sagte Warken dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Obwohl nun eine Steuer statt einer Abgabe vereinbart sei, kämen die Mehreinnahmen den Versicherten zugute. Im Sparpaket sei festgelegt, dass die Krankenversicherung im Gegenzug mehr Steuermittel erhalte, sagte sie.
Die Kommission hatte einen gestaffelten Zuschlag empfohlen. Konkret soll bei Getränken mit einem Zuckergehalt zwischen 5 und 8 Gramm je 100 Milliliter ab 2027 ein Satz von 26 Cent je Liter fällig werden. Über 8 Gramm je Milliliter sollen 32 Cent gelten. Eine 1,5-Liter-Flasche Cola (Zuckergehalt 10,6 Gramm je 100 Milliliter) würde damit um knapp 60 Cent teurer – sollte das Unternehmen den Zuckergehalt nicht senken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Auffüllen eines Getränkeautomates (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigt an, dass die geplante Zuckersteuer im kommenden Jahr rund 650 Millionen Euro einbringen soll
- Die Steuer soll auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden und laut Sparpaket fließen die Mehreinnahmen den Versicherten über mehr Steuermittel für die Krankenversicherung zu
- Ab 2027 sind gestaffelte Sätze vorgesehen: 26 Cent je Liter bei 5 bis 8 Gramm Zuckergehalt je 100 Milliliter und 32 Cent je Liter bei mehr als 8 Gramm je 100 Milliliter
Warum ist das wichtig?
- Die geplante Zuckersteuer soll im kommenden Jahr rund 650 Millionen Euro einbringen und auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden
- Die Mehreinnahmen sollen den Versicherten zugutekommen, da die Krankenversicherung im Gegenzug mehr Steuermittel erhält
- Die gestaffelten Zuschläge sollen Unternehmen anreizen, den Zuckergehalt zu senken, sonst steigen die Preise für Verbraucher
Wer ist betroffen?
- Versicherte in der Krankenversicherung
Zahlen/Fakten?
- 650 Millionen Euro geplante Einnahmen der Zuckersteuer im kommenden Jahr
- 26 Cent je Liter ab 2027 für Getränke mit 5 bis 8 Gramm Zucker je 100 Milliliter
- 32 Cent je Liter für Getränke mit mehr als 8 Gramm Zucker je 100 Milliliter
Wie geht’s weiter?
- Die Details der Zuckersteuer werden im kommenden Jahr mit dem Finanzministerium vereinbart
- Ab 2027 soll ein gestaffelter Zuschlag je nach Zuckergehalt auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden
- Die Mehreinnahmen sollen den Versicherten zugutekommen, weil die Krankenversicherung im Sparpaket mehr Steuermittel erhält
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