Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gedenken an Sinti und Roma in Köln
Köln () – Die Stadt Köln hat eine Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma angekündigt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, findet die Veranstaltung am Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr im VHS-Forum am Neumarkt statt.
Am 21. Mai 1940 wurden etwa tausend Sinti und Roma vom Bahnhof Deutz aus nach Polen deportiert.
Dort mussten sie in Lagern Zwangsarbeit leisten, viele wurden ermordet oder starben an Krankheiten und Unterernährung. Oberbürgermeister Torsten Burmester wird sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer richten und ein Zeichen gegen antiziganistischen Rassismus setzen.
Das Programm umfasst einen Impulsvortrag über die NS-Verfolgung in Kroatien sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Roma-Organisationen.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch, die Veranstaltung wird musikalisch begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Konzentrationslager (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Köln veranstaltet Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma.
- Am 21. Mai 1940 wurden etwa tausend Sinti und Roma nach Polen deportiert.
- Programm umfasst Impulsvortrag, Podiumsdiskussion und musikalische Begleitung.
Warum ist das wichtig?
- Gedenken an das Schicksal der Sinti und Roma während der NS-Zeit
- Bewusstseinsbildung gegen antiziganistischen Rassismus
- Förderung des Dialogs und Austauschs mit Roma-Organisationen
Wer ist betroffen?
- Sinti und Roma
- Oberbürgermeister Torsten Burmester
- Teilnehmer der Gedenkveranstaltung
Zahlen/Fakten?
-
- Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma am 21. Mai
- Deportation von etwa 1000 Sinti und Roma am 21. Mai 1940
- Veranstaltung im VHS-Forum am Neumarkt um 19 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Gedenkveranstaltung am 21. Mai 2023 um 19 Uhr im VHS-Forum Köln
- Impulsvortrag über die NS-Verfolgung in Kroatien und Podiumsdiskussion mit Roma-Organisationen
- Möglichkeit zum Austausch und musikalische Begleitung
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