Panorama: Mönchengladbach bei Schwerpunkteinsatz
Mönchengladbach () – Die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei haben am Freitagabend einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Das teilte die Stadt Mönchengladbach mit.
Mehr als 300 Einsatzkräfte überprüften 16 Gewerbebetriebe wie Shishabars, Spielhallen und Massagesalons. Zudem gab es präventive Personenkontrollen am Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt.
Bei den Betriebskontrollen stellten die Einsatzkräfte vier Verstöße gegen Auflagen für Shishabars fest.
Sie sicherten 21,85 Kilogramm unversteuerten Tabak und 70 Milliliter Liquid. Außerdem ahndeten sie verschiedene Verstöße gegen das Gewerberecht und das Dosenpfand, vier Verstöße gegen das Gaststättengesetz sowie drei Ordnungswidrigkeiten nach dem Prostituiertenschutzgesetz, die zur Schließung von zwei Betrieben führten.
In einer Shishabar ergab sich der Verdacht auf Schwarzarbeit und Steuerhehlerei. In einer Spielhalle fanden die Kräfte bei einer Person eine geringe Menge Amphetamin.
In zwei Betrieben in der Innenstadt stellten sie 16 illegale Spielautomaten sicher. Zudem vollstreckte die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße.
Bei den Personenkontrollen am Hauptbahnhof und in Rheydt überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 98 Personen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Einhaltung von Messerverboten und dem Waffengesetz. Auf dem Bismarckplatz hatte eine Person eine Schreckschusswaffe im Hosenbund mitgeführt.
Darüber hinaus ahndeten die Kräfte sieben Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben Fälle des Fahrens ohne Versicherungsschutz sowie das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Polizeipräsident Stephan Zenker betonte, man wolle mit solchen gemeinsamen Einsätzen Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Die beteiligten Behörden bewerteten den Einsatz als erfolgreich.
Weitere gemeinsame Kontrollen sollen nach Angaben der Stadt künftig folgen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei führten einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz mit über 300 Einsatzkräften in ganz Mönchengladbach durch und überprüften 16 Gewerbebetriebe sowie 98 Personen an Hauptbahnhof und in Rheydt
- Dabei stellten die Einsatzkräfte Verstöße fest, sicherten unversteuerten Tabak und Liquid, ahndeten weitere Rechtsverstöße und führten zur Schließung von zwei Betrieben
- Es gab außerdem Kontrollen zu Messer- und Waffengesetzen sowie Verstößen beim Fahren ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherungsschutz und unter Einfluss von Betäubungsmitteln, außerdem wurden illegale Spielautomaten sichergestellt und ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt
Warum ist das wichtig?
- Mehr als 300 Einsatzkräfte kontrollierten Gewerbebetriebe (u. a. Shishabars, Spielhallen, Massagesalons) und deckten dabei Verstöße auf, darunter unversteuerten Tabak sowie Regelverstöße im Gewerbe- und Gaststättenrecht
- Es wurden mutmaßliche Schwarzarbeit/Steuerhehlerei, illegale Spielautomaten und Verstöße im Prostituiertenschutzgesetz festgestellt, was zur Schließung von zwei Betrieben führte
- Personenkontrollen am Hauptbahnhof und in Rheydt zielten auf Messer- und Waffengesetze sowie Risiken im Straßenverkehr (u. a. ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherung, unter Einfluss von Betäubungsmitteln) ab
Wer ist betroffen?
- Stadt Mönchengladbach
- Hauptzollamt Krefeld
- Bundespolizei und Polizei
- Betreiber und Beschäftigte der überprüften Gewerbebetriebe (Shishabars, Spielhallen, Massagesalons)
- die bei Personenkontrollen am Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt überprüften 98 Personen
Zahlen/Fakten?
- Mehr als 300 Einsatzkräfte überprüften 16 Gewerbebetriebe
- 21,85 Kilogramm unversteuerter Tabak und 70 Milliliter Liquid sichergestellt
- 98 Personen bei Personenkontrollen überprüft
Wie geht’s weiter?
- Weitere gemeinsame Kontrollen sollen nach Angaben der Stadt künftig folgen
- Rechtsverstöße sollen konsequent verfolgt und kriminelle Strukturen frühzeitig erkannt werden
- Schwerpunkt soll weiterhin auf Messerverboten und Waffengesetz sowie präventiven Personenkontrollen liegen
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