Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zollkontrolle in Braunschweig: Illegale Liquid-Herstellung
Braunschweig () – Bei einer Kontrolle in einem Braunschweiger Tabakwarengeschäft hat der Zoll fast 50 Liter unversteuertes Liquid für E-Zigaretten sichergestellt. Das teilte das Hauptzollamt Braunschweig mit.
Neben dem Liquid fanden die Beamten auch 83 leere Behälter sowie Material wie Dosierspritzen, was auf eine illegale Herstellung hindeutet.
Während der Kontrolle am Vormittag des 17. Dezember entzog sich der 68-jährige Geschäftsinhaber der Maßnahme, indem er mit der Straßenbahn davonfuhr. Er wurde jedoch kurz darauf von einem Streifenwagen des Zolls zurück zu seinem Geschäft gebracht.
Ein Teil der sichergestellten Verpackungen wies ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum auf.
Gegen den Händler wurde ein Strafverfahren wegen Steuerhehlerei eingeleitet. Der Zoll setzte eine Tabaksteuer in Höhe von fast 12.500 Euro fest.
Bei gewerbsmäßigem Handeln droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Das weitere Verfahren führt das Zollfahndungsamt Hannover, Dienstsitz Magdeburg.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lagerregal mit verschiedenen Materialien zum Herstellen von Liquid (Archiv), Hauptzollamt Braunschweig via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll stellt fast 50 Liter unversteuertes Liquid für E-Zigaretten in Braunschweig sicher.
- 68-jähriger Geschäftsinhaber versucht zu flüchten, wird jedoch zurückgebracht.
- Strafverfahren wegen Steuerhehlerei und festgelegte Tabaksteuer von fast 12.500 Euro.
Warum ist das wichtig?
- Aufdeckung illegaler Aktivitäten im Tabakhandel
- Schutz der öffentlichen Gesundheit durch Regulierung von E-Zigaretten
- Verhinderung von Steuerhinterziehung und finanziellen Verlusten für den Staat
Wer ist betroffen?
- Geschäftsinhaber (68 Jahre alt)
- Zollbeamte
- Zollfahndungsamt Hannover
Zahlen/Fakten?
- fast 50 Liter unversteuertes Liquid sichergestellt
- 83 leere Behälter und Material für illegale Herstellung gefunden
- Tabaksteuer in Höhe von fast 12.500 Euro festgesetzt
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung des Strafverfahrens gegen den Händler
- Prüfung durch das Zollfahndungsamt Hannover
- Mögliche Freiheitsstrafe bei gewerbsmäßigem Handeln
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