AOK Rheinland: Männer meiden Krebsvorsorge häufiger als Frauen

12. Juni 2026
1 min Lesezeit

AOK Rheinland: Männer meiden Krebsvorsorge häufiger als Frauen

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Krebsvorsorge im Rheinland ungenutzt

() – Die Menschen im Rheinland nutzen die Angebote zur Krebsvorsorge selten. Das geht aus dem unveröffentlichten Gesundheitsreport der AOK Rheinland/ hervor, über die die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) berichtet.

„Während fast 62 Prozent der Frauen und knapp 55 Prozent der Männer zwischen 2022 und 2024 am allgemeinen Gesundheits-Check-up teilgenommen haben, fällt die Nutzung der Krebsfrüherkennungsangebote deutlich geringer aus“, heißt es in dem Report.

Nur jede dritte Frau (35,7 Prozent) und etwas mehr als jeder fünfte Mann (22,5 Prozent) nehme entsprechende Untersuchungen wahr. Die Daten beruhen auf den Zahlen der Krankenkasse.

Auch beim Mammographie-Screening liege die Teilnahmequote bei knapp unter 50 Prozent, heißt es weiter.

Dabei ist Brustkrebs die häufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen bei Frauen.

Besonders niedrig sei die Inanspruchnahme der Darmkrebs-Früherkennung, stellt der Report für Männer und Frauen fest. Die Auswertung zeige, dass nur 6,8 Prozent in den ersten fünf Jahren eine Früherkennungs-Koloskopie in Anspruch nahmen.

Am niedrigsten ist die Quote in mit 1,7 Prozent. In und Düsseldorf liegt sie bei acht Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ärztehaus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Geringe Nutzung der Krebsvorsorgeangebote im Rheinland.
  • Nur 35,7% der Frauen und 22,5% der Männer nehmen an entsprechenden Untersuchungen teil.
  • Besonders niedrige Teilnahmequote bei der Darmkrebs-Früherkennung mit 6,8%.

Warum ist das wichtig?

  • Niedrige Inanspruchnahme von Krebsvorsorgeuntersuchungen erhöht das Risiko für späte Diagnosen und schlechtere Heilungschancen.
  • Frühzeitige Erkennung von Krebserkrankungen kann Lebensqualität und Lebenserwartung signifikant verbessern.
  • Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung von Krebsvorsorge ist dringend notwendig, um die Teilnahmequoten zu steigern.

Wer ist betroffen?

  • Frauen im Rheinland
  • Männer im Rheinland
  • Personen, die an Krebsvorsorgeuntersuchungen teilnehmen möchten

Zahlen/Fakten?

  • 62% der Frauen und 55% der Männer am Gesundheits-Check-up teilgenommen (2022-2024)
  • 35,7% der Frauen und 22,5% der Männer nutzen Krebsvorsorgeuntersuchungen
  • Teilnahmequote beim Mammographie-Screening: knapp unter 50%
  • Nur 6,8% nutzen Früherkennungs-Koloskopie in den ersten fünf Jahren
  • niedrigste Quote: Duisburg 1,7%; Köln und Düsseldorf 8%

Wie geht’s weiter?

  • Sensibilisierung der Bevölkerung für Krebsvorsorge erhöhen
  • Anreize schaffen, um die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen zu steigern
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Informationsverbreitung über die Bedeutung der Vorsorge entwickeln
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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