Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Brandenburg: Reform der Bauordnung beschlossen
Potsdam () – Die brandenburgische Landesregierung hat eine Novelle der Bauordnung auf den Weg gebracht, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und Baukosten zu senken. Das Kabinett stimmte dem Entwurf zu, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.
Bauminister Detlef Tabbert sprach von einem „kräftigen Modernisierungsschub“ für Städte und Gemeinden.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören verbindliche Fristen für Behörden. Die Prüfung auf Vollständigkeit eines Bauantrags soll künftig binnen vier Wochen erfolgen, Fachbehörden haben in der Regel einen Monat für Stellungnahmen.
Bleibt eine Äußerung aus, gelten öffentliche Belange als nicht betroffen. Bauanträge sollen nur noch digital eingereicht werden, was Verfahren transparenter und effizienter machen soll.
Weitere Maßnahmen umfassen mehr Spielraum für Planer bei neuen Wohnformen und nachhaltigen Technologien sowie Erleichterungen bei Anforderungen an Spielplätze und Stellplätze.
Ein neues Genehmigungsfreistellungsverfahren soll Kommunen entlasten, und die Novelle setzt Impulse für Energieeinsparung und erneuerbare Energien. Tabbert betonte, die Reform mache Planen und Bauen „moderner, effizienter und attraktiver“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kransitz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Brandenburgische Landesregierung bringt Novelle der Bauordnung auf den Weg
- Planungs- und Genehmigungsverfahren werden beschleunigt, Baukosten gesenkt
- Verbindliche Fristen für Behörden und digitaler Bauantrag eingeführt
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren fördert Bauaktivitäten und wirtschaftliches Wachstum
- Einführung digitaler Einreichung verbessert Transparenz und Effizienz bei Bauanträgen
- Modernisierung der Bauordnung unterstützt nachhaltige Baupraktiken und Energieeinsparungen
Wer ist betroffen?
- Städte und Gemeinden
- Bauherren
- Fachbehörden
Zahlen/Fakten?
- Prüfung auf Vollständigkeit eines Bauantrags innerhalb von vier Wochen
- Fachbehörden haben in der Regel einen Monat für Stellungnahmen
- Bauanträge sollen nur noch digital eingereicht werden
Wie geht’s weiter?
- Einführung verbindlicher Fristen für Behörden
- Digitales Einreichen von Bauanträgen
- Erleichterungen bei Spielplatz- und Stellplatzanforderungen
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