Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitsschutz in NRW: Rauchverbot gefordert
Düsseldorf () – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kritisiert die Absage der Bundesregierung an ein Rauchverbot im Auto, wenn Schwangere oder Kinder dabei sind.
„Ich bin der Meinung, dass der Staat hier eine besondere Schutzpflicht gegenüber denjenigen hat, die sich nicht selbst schützen können“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Darum brauchen wir auch ein Rauchverbot in Fahrzeugkabinen in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren – und zwar bundesweit.“
Laumann sagte weiter, es könne nicht sein, „dass die besondere Schutzpflicht in Deutschland an einzelnen Ländergrenzen endet“. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sei bereits im Jahr 2015 zu der Erkenntnis gelangt, dass eine bundesrechtliche Regelung im Rahmen der konkurrierenden Gesetzgebung zulässig sei. „Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass der Deutsche Bundestag, der nun im Verfahren das letzte Wort hat, mehrheitlich dem Gesetzentwurf des Bundesrates zustimmt und damit zugleich bundesweit für den Gesundheitsschutz von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren stimmt.“
Der Bundesrat hatte auf Initiative unter anderem von Nordrhein-Westfalen ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Schwangeren und Kindern beschlossen. In ihrer Stellungnahme schrieb die Bundesregierung, es gebe gegen den Gesetzentwurf „verfassungsrechtliche Bedenken“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karl-Josef Laumann (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kritisiert die Absage der Bundesregierung an ein Rauchverbot im Auto bei Schwangeren oder Kindern.
- Laumann fordert ein bundesweites Rauchverbot in Fahrzeugen in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren.
- Der Bundesrat hat ein entsprechendes Rauchverbot beschlossen, die Bundesregierung äußert jedoch verfassungsrechtliche Bedenken.
Warum ist das wichtig?
- Schutzpflicht des Staates gegenüber schutzbedürftigen Personen
- Notwendigkeit eines bundesweiten Rauchverbots zum Gesundheitsschutz
- Bedenken der Bundesregierung könnten gesundheitliche Risiken verstärken
Wer ist betroffen?
- Schwangere
- Kinder
- Jugendliche
Zahlen/Fakten?
- Karl-Josef Laumann kritisiert die Absage an ein Rauchverbot im Auto.
- Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages erkennt seit 2015, dass bundesrechtliche Regelung zulässig ist.
- Bundesrat beschloss Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Schwangeren und Kindern.
Wie geht’s weiter?
- Entscheidung des Bundestages über den Gesetzentwurf abwarten
- Hoffnung auf Zustimmung zur bundesweiten Regelung
- Mögliche Maßnahmen zur Stärkung des Gesundheitsschutzes evaluieren
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