Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert
Schwerin () – Die SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat anlässlich des Europatages am 9. Mai vor den Folgen eines EU-Austritts oder einer EU-Abschaffung gewarnt. Das teilte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und europapolitische Sprecherin Nadine Julitz mit.
Julitz betonte, die EU sichere den Frieden in Europa und schaffe durch wirtschaftliche Zusammenarbeit enormen Wohlstand.
Strukturschwache Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern profitierten besonders. Allein von 2021 bis 2027 erhalte das Land mehr als 1,25 Milliarden Euro aus EU-Töpfen.
Ein Wegfall dieser Mittel würde laut Julitz weniger Geld für Landwirte, kleine und mittlere Betriebe sowie Schulen und Kitas bedeuten. Die AfD handle mit ihrer ablehnenden Haltung gegen die EU klar gegen die Interessen des Landes.
Gleichzeitig äußerte Julitz Kritik an der geplanten Reform der EU-Förderpolitik durch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Bisher könnten die Bundesländer selbst über den Einsatz der Fördermittel entscheiden. Diese Kompetenz dürfe nicht an den Bund gehen, forderte Julitz.
Als positives Beispiel für den Einsatz von EU-Mitteln nannte sie das Gesundheitshaus in Dobbertin im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die SPD-Fraktion unterstütze die Europaabgeordnete Sabrina Repp bei ihren Bemühungen, die Kohäsionspolitik im Sinne der Regionen zu gestalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EU-Fahnen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern warnt vor Folgen eines EU-Austritts
- Betonung der Bedeutung der EU für Frieden und wirtschaftlichen Wohlstand in strukturschwachen Regionen
- Kritik an geplanter Reform der EU-Förderpolitik und Unterstützung für lokale Verwendung der Mittel
Warum ist das wichtig?
- Sicherung des Friedens in Europa
- Wirtschaftliche Zusammenarbeit schafft Wohlstand, besonders für strukturschwache Regionen
- Wichtige EU-Finanzmittel für Landwirte und soziale Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern
Wer ist betroffen?
- Bürger in Mecklenburg-Vorpommern
- Landwirte
- Kleine und mittlere Betriebe
Zahlen/Fakten?
- Mecklenburg-Vorpommern erhält von 2021 bis 2027 mehr als 1,25 Milliarden Euro aus EU-Töpfen.
- Wegfall dieser Mittel würde weniger Geld für Landwirte, kleine und mittlere Betriebe sowie Schulen und Kitas bedeuten.
- Kritik an der geplanten Reform der EU-Förderpolitik, die die Entscheidungskompetenz über Fördermittel an den Bund übertragen könnte.
Wie geht’s weiter?
- Warnung vor den Folgen eines EU-Austritts oder einer EU-Abschaffung
- Kritik an der geplanten Reform der EU-Förderpolitik
- Unterstützung für die Kohäsionspolitik im Sinne der Regionen
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