Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit und Kriminalität in Unterfranken
Würzburg () – Die Polizei in Unterfranken hat für das vergangene Jahr einen Rückgang der Straftaten bei einer gleichzeitig gestiegenen Aufklärungsquote verzeichnet. Insgesamt wurden 49.012 Straftaten (ohne ausländerrechtliche Verstöße) registriert, das sind 1.184 weniger als im Vorjahr, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Mittwochvormittag mitteilte.
Die Aufklärungsquote stieg von 70,1 auf 71,3 Prozent. Die Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner angibt, sank von 3.817 auf 3.716 und liegt damit im gesamtbayerischen Vergleich auf niedrigem Niveau.
Bei den Diebstahlsdelikten, die mit 13.147 Fällen ein Viertel aller Straftaten ausmachen, stieg die Zahl der Ladendiebstähle um 5,5 Prozent auf ein Zehnjahresmaximum von 4.152 Fällen.
Deutlich angestiegen sind auch die Wohnungseinbruchdiebstähle, und zwar um 16,2 Prozent auf 395 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 23,5 Prozent.
Im Bereich der Gewaltkriminalität sanken die Fallzahlen leicht um ein Prozent auf 1.844 Delikte, was den zweithöchsten Zehnjahreswert darstellt. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktfeld liegt bei 87,7 Prozent.
Im Straßenverkehr gab es weniger Unfälle, aber mehr Tote und Verletzte.
Die Zahl der Unfälle sank auf 37.773, während die der Verletzten auf 4.475 und die der Getöteten auf 59 stieg. Einen Höchststand gab es bei Unfällen mit Pedelecs (1.617) und mit Beteiligung von Senioren (3.339).
Die Polizei verzeichnete zudem 3.884 Anzeigen im Zusammenhang mit dem Jahresschwerpunkt ‚Fahrtüchtigkeit‘, wobei weiterhin mehr Drogen- als Alkoholfahrten festgestellt wurden. Für 2026 kündigte die Polizei einen Schwerpunkt zum Thema ‚Ablenkung im Straßenverkehr‘ an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizisten (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Rückgang der Straftaten auf 49.012 im Jahr 2022, gleichzeitig erhöhte Aufklärungsquote auf 71,3 Prozent
- Anstieg der Ladendiebstähle um 5,5 Prozent auf 4.152 Fälle und Anstieg der Wohnungseinbruchdiebstähle um 16,2 Prozent auf 395 Fälle
- Weniger Unfälle im Straßenverkehr, aber mehr Tote (59) und Verletzte (4.475)
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Straftaten zeigt Effektivität der Polizei
- Erhöhte Aufklärungsquote stärkt Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung
- Wachsende Probleme bei bestimmten Delikten erfordern Aufmerksamkeit und Maßnahmen
Wer ist betroffen?
- Bewohner von Unterfranken
- Einzelhändler
- Senioren
Zahlen/Fakten?
- 49.012 Straftaten im Jahr 2022, 1.184 weniger als im Vorjahr
- Aufklärungsquote stieg von 70,1 auf 71,3 Prozent
- Zahl der Unfälle: 37.773, Getötete: 59, Verletzte: 4.475
Wie geht’s weiter?
- Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchdiebstählen
- Fokus auf Prävention bei Pedelec-Unfällen und Seniorenunfällen
- Schwerpunktsetzung auf 'Ablenkung im Straßenverkehr' für 2026
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