Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Panorama: Bootsunglück im Greifswalder Bodden
Lubmin () – Bei einem Bootsunfall auf dem Greifswalder Bodden vor Lubmin ist am Samstagnachmittag ein 43-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein 45-jähriger Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, teilte das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern mit.
Gegen 16:45 Uhr hatte die Besatzung einer Segelyacht über den internationalen Notrufkanal gemeldet, dass ein Miet-Angelboot gekentert sei.
Die beiden Insassen waren ins Wasser gefallen. Die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierte daraufhin die Seenotrettungsboote HEINZ ORTH und BERTHOLD BEITZ sowie einen Rettungshubschrauber.
Die Segelyacht-Besatzung konnte die beiden Männer aus dem Wasser bergen. Ein Notarzt wurde per Winsch auf die Yacht abgesetzt und versorgte die stark unterkühlten Männer.
Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb der 43-Jährige noch in der Marina.
Das gekenterte Boot wurde von der BERTHOLD BEITZ geborgen und in einen Hafen geschleppt. Betriebsstoffe traten nicht aus.
Die Kriminalpolizei und die Wasserschutzpolizei haben Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Auch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde eingeschaltet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bei einem Bootsunfall auf dem Greifswalder Bodden ist ein 43-jähriger Mann ums Leben gekommen.
- Ein 45-jähriger Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
- Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Tragödie und Verlust eines Lebens bei Bootsunfall
- Notwendigkeit schneller Rettungsmaßnahmen und Notfallreaktionen
- Ermittlungen zur Klärung der Umstände und Vermeidung zukünftiger Unfälle
Wer ist betroffen?
- 43-jähriger Mann (verstorben)
- 45-jähriger Mann (schwer verletzt)
Zahlen/Fakten?
- 1 Todesopfer (43 Jahre alt)
- 1 Schwerverletzter (45 Jahre alt)
- Unfallzeit: 16:45 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung durch Kriminalpolizei und Wasserschutzpolizei
- Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung eingeschaltet
- Maßnahmen zur Aufklärung des Bootsunfalls eingeleitet
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