Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kulturpolitische Debatte in Hamburg
Hamburg () – Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich strikt gegen Überlegungen des Senats ausgesprochen, die Plaza der Elbphilharmonie künftig kostenpflichtig zu machen. Das teilte die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, Marie Kleinert, am Donnerstag mit.
Sie erinnerte daran, dass das Konzerthaus von Beginn an als öffentlich finanzierter Ort der Offenheit und Teilhabe für alle gedacht war.
Kleinert kritisierte, dass es bereits zwei gescheiterte Versuche gegeben habe, Eintritt zu erheben, und nun ein dritter Anlauf bevorstehe. ‚Es ist inakzeptabel, dass aus dem von Olaf Scholz versprochenen „Haus für Alle“ schleichend ein Haus für diejenigen werden soll, die es sich leisten können‘, sagte sie. Die Plaza gehöre den Hamburgerinnen und Hamburgern, die das Wahrzeichen mit ihren Steuergeldern bezahlt hätten.
Die Diskussion war entbrannt, nachdem Kultursenator Carsten Brosda (SPD) von „intensiven Diskussionen“ im Senat zu dem Thema berichtet hatte.
Die Linke fordert den Senat auf, die Plaza als offenen Ort zu erhalten und das kulturelle Versprechen eines „Hauses für Alle“ einzulösen, anstatt neue Gebührenmodelle zu erproben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Elbphilharmonie (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft spricht sich gegen kostenpflichtigen Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie aus.
- Kritisiert werden gescheiterte Versuche, Eintritt zu erheben; neue Gebührenmodelle werden abgelehnt.
- Forderung, die Plaza als offenen Ort für alle zu erhalten.
Warum ist das wichtig?
- Erhalt der Offenheit und Teilhabe für alle Bürger
- Vermeidung von sozialer Ungleichheit bei der Nutzung öffentlicher Einrichtungen
- Wahrung des kulturellen Versprechens eines "Hauses für Alle"
Wer ist betroffen?
- Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft
- Hamburgerinnen und Hamburger
- Senat von Hamburg
Zahlen/Fakten?
- Zwei gescheiterte Versuche, Eintritt zu erheben
- Diskussionsbedarf im Senat laut Kultursenator Carsten Brosda
- Elbphilharmonie als öffentlich finanzierter Ort gedacht
Wie geht’s weiter?
- Senat soll die Plaza als offenen Ort erhalten
- Einlösen des kulturellen Versprechens eines "Hauses für Alle"
- Keine neuen Gebührenmodelle erproben
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