Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bevölkerung und Demografie in Potsdam
Potsdam () – Die Landeshauptstadt Potsdam wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich um rund 12.300 Einwohner auf etwas mehr als 200.000 wachsen. Das entspricht einem moderaten Zuwachs von 6,6 Prozent, wie Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) am Mittwoch mitteilte.
Das Wachstum fällt damit deutlich geringer aus als noch in einer Prognose von 2020 angenommen, die fast 218.000 Einwohner für 2040 vorhersah.
Das künftige Wachstum wird ausschließlich durch Zuzug von außen getragen, während die natürliche Bevölkerungsentwicklung – also die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – seit 2020 negativ ist und sich weiter verstärken wird. Grund ist unter anderem ein starker Einbruch der Geburtenziffer, die 2024 nur noch bei 1,08 Kindern pro Frau lag.
Erst für das Jahr 2035 wird wieder ein Wert von 1,3 erwartet. Die Neubautätigkeit, insbesondere im Entwicklungsgebiet Krampnitz, wird das Wachstum in den 2030er-Jahren vorantreiben.
Die Bevölkerungsstruktur verändert sich deutlich: Das Durchschnittsalter steigt von 43,3 auf 45,2 Jahre.
Während die Zahl der Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre stark zunimmt, schrumpfen vorübergehend die Gruppen der Kinder und Jugendlichen, ehe ihre Zahlen gegen Ende des Prognosezeitraums wieder leicht steigen. Die Entwicklung verläuft in den 19 Stadtteilen sehr unterschiedlich, einige werden Einwohner verlieren, andere durch Neubauprojekte gewinnen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Potsdam (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Potsdam wird bis 2040 um etwa 12.300 Einwohner auf über 200.000 wachsen.
- Wachstum basiert ausschließlich auf Zuzug; natürliche Bevölkerungsentwicklung ist negativ.
- Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt von 43,3 auf 45,2 Jahre.
Warum ist das wichtig?
- Moderates Bevölkerungswachstum von 6,6 Prozent bis 2040 fördert Stadtentwicklung und Planung.
- Veränderung der Bevölkerungsstruktur erfordert Anpassungen in sozialen Dienstleistungen und Infrastruktur.
- Zuzug als Hauptfaktor des Wachstums unterstreicht die Bedeutung von Migration für die Stadt.
Wer ist betroffen?
- Einwohner der Landeshauptstadt Potsdam
- Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre
- Kinder und Jugendliche
Zahlen/Fakten?
- Wachstum der Einwohnerzahl bis 2040: ca. 12.300 auf über 200.000
- Zuwachs von 6,6 Prozent
- Geburtenziffer 2024 prognostiziert: 1,08 Kinder pro Frau
Wie geht’s weiter?
- Zuzug von außen wird das Wachstum vorantreiben.
- Neubautätigkeit in Krampnitz wird in den 2030er-Jahren zunehmen.
- Bevölkerungsstruktur verändert sich, Durchschnittsalter steigt.
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