Ostdeutsche Städte sehen Herausforderungen bei geplantem Gebäudemodernisierungsgesetz

27. Februar 2026
1 min Lesezeit

Ostdeutsche Städte sehen Herausforderungen bei geplantem Gebäudemodernisierungsgesetz

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gebäudemodernisierung in Ostdeutschland: Herausforderungen und Lösungen

() – Die ostdeutschen Städte sehen in den Eckpunkten für das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) zwar gute Ansätze, aber auch große Herausforderungen für die kommunale Wärmewende. Das teilte der Deutsche Städtetag nach einer Konferenz der ostdeutschen Städte in Cottbus mit.

Die Städte begrüßen zwar die politische Einigung und die geplante technologieoffene Ausgestaltung, kritisieren jedoch den späten Zeitpunkt der Anpassungen, nur vier Monate vor der gesetzten Ziellinie für die kommunale Wärmeplanung.

Konkret sehen die Städte Probleme bei der sogenannten Bio-Treppe, die ab 2029 steigende Anteile von Bio-Brennstoffen für Heizungen vorschreibt. Diese Brennstoffe seien nur begrenzt verfügbar und könnten den Ausbau der Fernwärme in manchen Quartieren ausbremsen, obwohl diese dort die passendere Lösung wäre, so die Kritik.

Zudem könnten die neuen Regelungen, die Eigentümern mehr Zeit für die Umstellung geben, dazu führen, dass bereits getätigte oder vorbereitete Investitionen der Städte und Stadtwerke in Fernwärme-Netze gefährdet werden, wenn sich zu wenige Haushalte anschließen.

Der Deutsche Städtetag fordert daher eine deutliche Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) in dieser Legislaturperiode und eine verlässliche Fortführung der Gebäudeförderung. Zudem müsse der neu eingerichtete ‚Deutschlandfonds‘ stärker auf die Wärmewende fokussiert werden und die Länder Programme zur Risikoabsicherung für kommunale Versorger auflegen.

Die Städte fordern die Bundesregierung außerdem auf, das angekündigte Klimageld schnell umzusetzen, um die Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen zu erhöhen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heizungsrohre (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ostdeutsche Städte sehen Herausforderungen im geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG).
  • Kritik an der Bio-Treppe und Gefahr für bereits getätigte Investitionen in Fernwärme-Netze.
  • Forderung nach mehr Bundesförderung für effiziente Wärmenetze und schnellem Klimageld.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtige Ansätze zur kommunalen Wärmewende erfordern rechtzeitige Anpassungen der Gesetzgebung.
  • Bio-Brennstoffe könnten den Ausbau der Fernwärme bremsen, was effektive Lösungen gefährdet.
  • Notwendigkeit einer erhöhten Bundesförderung und verlässlichen Fortführung der Gebäudeförderung ist entscheidend.

Wer ist betroffen?

  • ostdeutsche Städte
  • Eigentümer von Immobilien
  • Stadtwerke

Zahlen/Fakten?

  • Bio-Brennstoffe müssen ab 2029 in steigenden Anteilen für Heizungen verwendet werden.
  • Kritik an der späten Anpassung nur vier Monate vor der gesetzten Ziellinie für Wärmeplanung.
  • Forderung nach Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze in dieser Legislaturperiode.

Wie geht’s weiter?

  • Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze fordern
  • Verlässliche Fortführung der Gebäudeförderung notwendig
  • Schnelle Umsetzung des angekündigten Klimageldes anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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