Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Haushaltssituation in Brandenburgs Finanzpolitik
Potsdam () – Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach (parteilos) hat das Kabinett über eine angespannte Haushaltslage informiert und den Start der Planungen für die Jahre 2027 und 2028 eingeleitet. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, klaffen zwischen den geplanten Ausgaben und den erwarteten Einnahmen Lücken von 3,44 und 3,28 Milliarden Euro für die beiden Haushaltsjahre.
Crumbach sagte, dass diese Deckungslücken weder durch Kreditaufnahmen noch durch pauschale Ausgabenkürzungen geschlossen werden könnten.
„Es bleibt nur der Weg, zu konsolidieren, das heißt Ausgaben zu reduzieren und Einnahmen zu erhöhen“, so der Minister. Selbst nach Berücksichtigung von konjunkturbedingten Krediten und einer globalen Minderausgabe verblieben noch Lücken von 1,80 und 1,59 Milliarden Euro, was 9,3 bzw. 8,1 Prozent des geplanten Haushaltsvolumens entspreche.
Der Finanzminister sprach von einem ‚enormen Konsolidierungsbedarf‘ und schloss ’schmerzhafte Einschnitte‘ nicht aus.
Die Ressorts haben nun bis zum 13. März 2026 Zeit, ihre Haushaltsvoranschläge einzureichen. Anschließend beginnen die Verhandlungen, bevor der Entwurf dem Landtag zur Beschlussfassung vorgelegt wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Robert Crumbach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach informiert über eine angespannte Haushaltslage.
- Es bestehen Lücken von 3,44 und 3,28 Milliarden Euro für die Haushaltsjahre 2027 und 2028.
- Ausgaben müssen reduziert und Einnahmen erhöht werden, um die Deckungslücken zu schließen.
Warum ist das wichtig?
- Wichtige Informationen über die Haushaltslage Brandenburgs
- Notwendigkeit von Ausgabenreduzierung und Einnahmensteigerung
- Zeitpunkt für Einreichung der Haushaltsvoranschläge und bevorstehende Verhandlungen
Wer ist betroffen?
- Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach
- Ressorts der Landesregierung
- Bürger des Bundeslandes Brandenburg
Zahlen/Fakten?
- Lücken zwischen geplanten Ausgaben und erwarteten Einnahmen: 3,44 Milliarden Euro (2027), 3,28 Milliarden Euro (2028)
- Nach Berücksichtigung von Krediten verbleibende Lücken: 1,80 Milliarden Euro (2027), 1,59 Milliarden Euro (2028)
- Prozentuale Lücken des geplanten Haushaltsvolumens: 9,3 % (2027), 8,1 % (2028)
Wie geht’s weiter?
- Ausgaben reduzieren und Einnahmen erhöhen
- Ressorts müssen bis zum 13. März 2026 Haushaltsvoranschläge einreichen
- Verhandlungen über den Entwurf beginnen anschließend
