Ministerin sieht Zukunft der Landarztversorgung in "stambulanter" Versorgung

22. Januar 2026
1 min Lesezeit

Ministerin sieht Zukunft der Landarztversorgung in "stambulanter" Versorgung

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Brandenburg: Versorgungslücke schließen

() – Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen wie der Prignitz muss nach Ansicht der Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) künftig stärker auf eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung setzen. Das teilte das Ministerium für Gesundheit und Soziales am Donnerstag mit.

Müller prägte dafür den Begriff „stambulant“.

Die Ministerin äußerte sich bei der Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts „ProReVers“, das zwei Jahre lang die Versorgungssituation in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin untersucht hatte.

Das Projekt, das mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert wurde, kam zu dem Ergebnis, dass bis zu 20 Prozent der Krankenhausfälle in den beiden Regionen theoretisch ambulant behandelt werden könnten. Für eine solche Verlagerung müssten jedoch erhebliche Hürden wie Fachkräftemangel, unzureichende Transportmöglichkeiten und die begrenzte Ausstattung in Arztpraxen überwunden werden.

Lange Wege und Wartezeiten wurden in Patientenbefragungen als zentrale Probleme benannt.

An dem Projekt waren unter Federführung der AGENON GmbH die AOK Nordost, die Kassenärztliche Vereinigung , die KMG Kliniken SE und die Medizinische Hochschule Brandenburg beteiligt. Ziel war es, Instrumente zu entwickeln, um eine bedarfsgerechte Versorgung vor Ort zu sichern, die auch auf andere dünn besiedelte Regionen übertragbar sind.

Die Ergebnisse wurden auf einem Fachsymposium in vorgestellt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Britta Müller (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller fordert stärkere Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung in ländlichen Regionen.
  • Forschungsprojekt "ProReVers" zeigt, dass bis zu 20% der Krankenhausfälle theoretisch ambulant behandelt werden könnten.
  • Hürden wie Fachkräftemangel und unzureichende Transportmöglichkeiten müssen überwunden werden.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen
  • Reduzierung von Krankenhausfällen durch ambulante Behandlungen
  • Entwicklung von Lösungen für eine bedarfsgerechte Versorgung vor Ort

Wer ist betroffen?

  • Patienten in ländlichen Regionen wie der Prignitz
  • Gesundheitsdienstleister und Einrichtungen
  • Verantwortliche im Gesundheitsministerium

Zahlen/Fakten?

  • Forschungsprojekt "ProReVers" mit Förderung von rund 1,1 Millionen Euro
  • Bis zu 20 Prozent der Krankenhausfälle könnten theoretisch ambulant behandelt werden
  • Hürden: Fachkräftemangel, unzureichende Transportmöglichkeiten, begrenzte Ausstattung in Arztpraxen

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung in ländlichen Regionen
  • Überwindung von Hürden wie Fachkräftemangel und unzureichenden Transportmöglichkeiten
  • Entwicklung bedarfsgerechter Versorgungsinstrumente für andere dünn besiedelte Regionen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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