Brandenburg und Armenien fördern gemeinsames Forschungsprojekt in Potsdam

19. Januar 2026
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Brandenburg und Armenien fördern gemeinsames Forschungsprojekt in Potsdam

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Kultur- und Wissenschaftsprojekte in Brandenburg

() – Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle, der armenische Botschafter Viktor Yengibaryan und der Leiter des Lepsiushauses, Roy Knocke, haben in Potsdam ein Memorandum zur Fortführung eines Forschungsprojekts unterzeichnet. Das teilte das brandenburgische Wissenschaftsministerium mit.

Das Projekt mit dem Titel ‚Deutsche Täter und Helfer im Osmanischen Reich‘ wird in den Jahren 2026 und 2027 mit insgesamt 30.000 Euro vom Land und der gefördert und soll in ein Buch münden, das auch im Schulunterricht genutzt werden kann.

Ministerin Schüle betonte die Bedeutung des Projekts in einer Zeit weltweiter Krisen. ‚Wir brauchen Aufklärung, faktenbasierte Wahrheiten, die Erforschung authentischer Quellen‘, sagte sie. Das Projekt solle ein Bollwerk gegen Fake , neuen Nationalismus und Ausgrenzung sein.

Die Aufarbeitung historischer Verbrechen könne Verständigung und Versöhnung voranbringen. Die Unterzeichnung fand im Jahr des 100. Todestages des Theologen und Menschenrechtlers Johannes Lepsius statt, der 1916 von Potsdam aus über die Verfolgung der Armenier berichtete.

Das Lepsiushaus in Potsdam ist seit 2011 eine Forschungs- und Begegnungsstätte, die sich mit der Biografie von Johannes Lepsius und dem Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg befasst.

Das brandenburgische Ministerium unterstützt das Haus mit jährlich 45.000 Euro. Seit 2020 fördert es zudem Forschungsprojekte zur Aufarbeitung des Genozids und zur Stärkung der Zusammenarbeit mit Armenien.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manja Schüle

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle und der armenische Botschafter Viktor Yengibaryan unterzeichnen ein Memorandum zur Fortführung eines Forschungsprojekts.
  • Das Projekt 'Deutsche Täter und Helfer im Osmanischen Reich' wird 2026 und 2027 mit 30.000 Euro gefördert und soll in ein Schulbuch münden.
  • Ministerin Schüle betont die Relevanz des Projekts gegen Fake News und für die Aufarbeitung historischer Verbrechen.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung der Aufklärung über historische Verbrechen
  • Stärkung von Verständigung und Versöhnung
  • Beitrag zur Bekämpfung von Fake News und Nationalismus

Wer ist betroffen?

  • Manja Schüle, Kultur- und Wissenschaftsministerin Brandenburgs
  • Viktor Yengibaryan, armenischer Botschafter
  • Roy Knocke, Leiter des Lepsiushauses

Zahlen/Fakten?

  • 30.000 Euro Förderung für das Forschungsprojekt in 2026 und 2027
  • Jährliche Unterstützung des Lepsiushauses mit 45.000 Euro
  • Projekt zielt auf Aufklärung und Erforschung historischer Vergehen

Wie geht’s weiter?

  • Projekt 'Deutsche Täter und Helfer im Osmanischen Reich' wird 2026-2027 gefördert.
  • Buch entsteht, das im Schulunterricht eingesetzt werden soll.
  • Fokus auf Aufklärung und historischer Aufarbeitung zur Förderung von Verständigung.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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