Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kriminalitätsentwicklung in Berlin 2025
Berlin () – Die Berliner Polizei hat für das Jahr 2025 einen Rückgang der Gesamtkriminalität um 6,7 Prozent auf 502.743 Straftaten verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag bei 44,9 Prozent, teilten Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am Mittwoch mit.
Die Gesamtzahl der Straftaten liegt damit – mit Ausnahme des pandemiegeprägten Jahres 2021 – auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren.
Bei einigen Deliktsfeldern gab es jedoch deutliche Anstiege. So stieg die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 15,7 Prozent auf 8.652 Fälle, wobei der Umgang mit kinderpornografischen Inhalten besonders stark zunahm (+53,6 %).
Die Schusswaffenkriminalität stieg um 68 Prozent auf 1.119 Fälle. Bei Mord und Totschlag gab es einen Anstieg um 41 Prozent auf 165 Fälle, wobei 79 Taten einer mutmaßlichen Mordserie eines Palliativmediziners zugerechnet werden.
Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität stieg das Gesamtfallaufkommen leicht um 3,4 Prozent auf 8.645 Fälle, während die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Bereich um 7,6 Prozent sank.
Antisemitische Straftaten nahmen um 24,3 Prozent auf 2.268 Fälle zu. Sowohl im Bereich der PMK-rechts (+7,8 %) als auch PMK-links (+37,9 %) stiegen die Fallzahlen.
Die Polizei verzeichnete Erfolge bei der Bekämpfung der Messerkriminalität in eingerichteten Verbotszonen, wo die Fallzahlen um 25 bis 45 Prozent zurückgingen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiautos (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
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- Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung planen
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- Fortsetzung der Erfolgsstrategie gegen Messerkriminalität in Verbotszonen
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