Berliner Kriminalstatistik 2025 zeigt gemischtes Bild

11. März 2026
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Berliner Kriminalstatistik 2025 zeigt gemischtes Bild

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Kriminalitätsentwicklung in Berlin 2025

() – Die Berliner Polizei hat für das Jahr 2025 einen Rückgang der Gesamtkriminalität um 6,7 Prozent auf 502.743 Straftaten verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag bei 44,9 Prozent, teilten Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am Mittwoch mit.

Die Gesamtzahl der Straftaten liegt damit – mit Ausnahme des pandemiegeprägten Jahres 2021 – auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren.

Bei einigen Deliktsfeldern gab es jedoch deutliche Anstiege. So stieg die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 15,7 Prozent auf 8.652 Fälle, wobei der Umgang mit kinderpornografischen Inhalten besonders stark zunahm (+53,6 %).

Die Schusswaffenkriminalität stieg um 68 Prozent auf 1.119 Fälle. Bei Mord und Totschlag gab es einen Anstieg um 41 Prozent auf 165 Fälle, wobei 79 Taten einer mutmaßlichen Mordserie eines Palliativmediziners zugerechnet werden.

Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität stieg das Gesamtfallaufkommen leicht um 3,4 Prozent auf 8.645 Fälle, während die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Bereich um 7,6 Prozent sank.

Antisemitische Straftaten nahmen um 24,3 Prozent auf 2.268 Fälle zu. Sowohl im Bereich der PMK-rechts (+7,8 %) als auch PMK-links (+37,9 %) stiegen die Fallzahlen.

Die Polizei verzeichnete Erfolge bei der Bekämpfung der Messerkriminalität in eingerichteten Verbotszonen, wo die Fallzahlen um 25 bis 45 Prozent zurückgingen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiautos (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rückgang der Gesamtkriminalität in Berlin um 6,7 Prozent auf 502.743 Straftaten
  • Anstieg der Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung um 15,7 Prozent auf 8.652 Fälle
  • Schusswaffenkriminalität stieg um 68 Prozent auf 1.119 Fälle

Warum ist das wichtig?

  • Wichtige Informationen über den Rückgang der Gesamtkriminalität in Berlin und die Aufklärungsquote.
  • Anstieg spezifischer Deliktsfelder, insbesondere in der sexuellen Selbstbestimmung und Schusswaffenkriminalität, zeigt fortdauernde Herausforderungen.
  • Zunahme von antisemitischen Straftaten erfordert besondere Aufmerksamkeit und Maßnahmen gegen Extremismus.

Wer ist betroffen?

  • Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
  • Betroffene von Schusswaffenkriminalität
  • Personen, die von antisemitischen Straftaten betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • Rückgang der Gesamtkriminalität um 6,7 Prozent auf 502.743 Straftaten in 2025
  • Aufklärungsquote lag bei 44,9 Prozent
  • Anstieg der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 15,7 Prozent auf 8.652 Fälle

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung planen
  • Intensivierung der Ermittlungen im Bereich Schusswaffenkriminalität
  • Fortsetzung der Erfolgsstrategie gegen Messerkriminalität in Verbotszonen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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