Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kriminalitätsentwicklung in Rheinland-Pfalz 2025
Mainz () – Die Zahl der registrierten Straftaten in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Das teilte Innenminister Michael Ebling (SPD) am Montag bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 in Mainz mit.
Demnach registrierte die Polizei insgesamt 224.126 Straftaten, ein Rückgang um 15.262 Fälle oder 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg leicht auf 64,8 Prozent.
Besonders deutlich ging die Zahl der Diebstahlsdelikte um 3,1 Prozent auf 59.508 Fälle zurück.
Auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und bei Rohheitsdelikten wurden leichte Rückgänge verzeichnet. Einen Anstieg gab es hingegen bei Wohnungseinbrüchen um 310 auf 2.936 Fälle und bei Fällen häuslicher Gewalt auf 13.504. Die sogenannte Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner angibt, sank auf 5.427 und liegt damit laut Ebling auf dem niedrigsten Stand seit fast 40 Jahren, wenn man das Pandemiejahr 2021 ausklammert.
Ebling führte die positive Entwicklung auf konsequente Polizeiarbeit, Prävention und behördenübergreifende Zusammenarbeit zurück.
LKA-Präsident Mario Germano verwies zudem auf einen deutlichen Rückgang bei Geldautomatensprengungen von 23 auf 12 Fälle. Der Minister betonte, die Statistik sei eine verlässliche Grundlage, erfordere aber stets eine sachgerechte Interpretation im objektiven Kontext.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der registrierten Straftaten in Rheinland-Pfalz sank um 6,4 Prozent auf 224.126 Fälle.
- Rückgang bei Diebstahlsdelikten um 3,1 Prozent; Anstieg bei Wohnungseinbrüchen und häuslicher Gewalt.
- Häufigkeitszahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner auf niedrigstem Stand seit fast 40 Jahren.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der registrierten Straftaten zeigt Verbesserung der Sicherheit.
- Höhere Aufklärungsquote und positive Entwicklung durch Polizeiarbeit und Prävention.
- Niedrigste Häufigkeitszahl seit fast 40 Jahren stärkt Vertrauen in öffentliche Sicherheit.
Wer ist betroffen?
- Bürger in Rheinland-Pfalz
- Polizei
- Opfer von Wohnungseinbrüchen und häuslicher Gewalt
Zahlen/Fakten?
- 224.126 registrierte Straftaten in Rheinland-Pfalz
- Rückgang um 15.262 Fälle oder 6,4 Prozent
- Aufklärungsquote 64,8 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Weitere Polizeiarbeit und Prävention fortsetzen
- Häusliche Gewalt und Wohnungseinbrüche gezielt angehen
- Statistiken weiterhin im Kontext interpretieren
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