Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Unterstützung gegen Menschenhandel in Bayern
München () – Das bayerische Sozialministerium setzt die Förderung der ‚Bavarian Anti-Trafficking HELPline‘ auch im kommenden Jahr fort. Wie Ministerin Ulrike Scharf mitteilte, erhält das Beratungsangebot für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution 2026 rund 186.800 Euro.
Menschenhandel und Zwangsprostitution seien schwere Menschenrechtsverletzungen, die man nicht toleriere, sagte Scharf.
Die Ministerin verwies auf aktuelle Zahlen des Bundeskriminalamts. Demnach wurden 2024 bundesweit 465 Betroffene von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung in 364 Ermittlungsverfahren registriert, davon 22 Verfahren in Bayern.
Die Dunkelziffer gilt als hoch. „Das zeigt deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist. Wir lassen die Betroffenen nicht allein“, so Scharf.
Die HELPline bietet einen niedrigschwelligen und mehrsprachigen Zugang zu Beratung.
Betroffene, aber auch ihr Umfeld oder Fachkräfte können sich kostenlos und vertraulich per Telefon unter 0800 9876548, per Chat oder E-Mail melden.
Seit kurzem steht zudem ein anonymes Online-Meldeformular für Verdachtsfälle zur Verfügung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerisches Sozialministerium fördert 'Bavarian Anti-Trafficking HELPline' 2026 mit 186.800 Euro.
- 2024 wurden bundesweit 465 Betroffene von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung registriert, 22 Verfahren in Bayern.
- HELPline bietet mehrsprachige, kostenlose und vertrauliche Beratung für Betroffene und deren Umfeld.
Warum ist das wichtig?
- Fortsetzung der Förderung zeigt Engagement gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution.
- Bereitstellung von niederschwelligen und mehrsprachigen Beratungsangeboten erhöht Zugang für Betroffene.
- Aktuelle Zahlen verdeutlichen den hohen Handlungsbedarf und die Dunkelziffer der Betroffenen.
Wer ist betroffen?
- Betroffene von Menschenhandel
- Betroffene von Zwangsprostitution
- Fachkräfte und ihr Umfeld
Zahlen/Fakten?
- 186.800 Euro Förderung für 'Bavarian Anti-Trafficking HELPline' im Jahr 2026
- 465 Betroffene von Menschenhandel in Deutschland 2024
- 22 Ermittlungsverfahren in Bayern betreffend Menschenhandel
Wie geht’s weiter?
- Förderung der 'Bavarian Anti-Trafficking HELPline' wird fortgesetzt
- 186.800 Euro für 2026 bereitgestellt
- Anonymer Online-Meldeformular für Verdachtsfälle verfügbar
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