Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Medizinische Innovationen in Bayern: KI-Einsatz
Nürnberg () – Bayern baut sein Engagement für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Frühgeborenen-Medizin aus. Das teilte Gesundheitsministerin Judith Gerlach anlässlich des Starts eines Modellprojekts am Klinikum Nürnberg mit.
Das Projekt „KI in der Neonatologie“ wird mit 150.000 Euro vom Gesundheitsministerium gefördert und soll unter anderem die Sicherheit der kleinen Patienten durch automatisierte Überwachung verbessern.
Gerlach bezeichnete die frühere Erkennung von kritischen Situationen durch KI als „Meilenstein der Medizin“. Das am Sonntag gestartete Projekt ist eines der ersten dieser Art in Deutschland.
Die Ministerin hatte den Impuls dazu nach einem Besuch im Mount Sinai Hospital in New York im vergangenen Jahr erhalten. Das Projekt umfasst auch KI-optimierte Ernährung und die Steuerung einer künstlichen Plazenta.
Der Chefarzt der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche am Klinikum Nürnberg, Christoph Fusch, erklärte, man behandle jährlich 400 Frühgeborene.
Die KI könne die Versorgung dieser sensiblen Kinder gut unterstützen. Die Projektphase läuft bis zum 31. Januar 2028, danach wird über eine mögliche bayernweite Anwendung entschieden.
Das Ministerium fördert zudem den Neubau eines Kinderklinikums am Standort Nürnberg Süd mit mehr als 124 Millionen Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kreißsaal (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayern startet Modellprojekt "KI in der Neonatologie" am Klinikum Nürnberg.
- Projekt wird mit 150.000 Euro gefördert und soll Sicherheit von Frühgeborenen verbessern.
- Projektphase läuft bis 31. Januar 2028; anschließend Entscheidung über bayernweite Anwendung.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Sicherheit von Frühgeborenen durch automatisierte Überwachung
- Frühe Erkennung kritischer Situationen als bedeutender Fortschritt in der Medizin
- Potenzial für bayernweite Anwendung nach erfolgreicher Projektphase
Wer ist betroffen?
- Frühgeborene
- Gesundheitsministerin Judith Gerlach
- Chefarzt Christoph Fusch
Zahlen/Fakten?
- 150.000 Euro Förderung für das Projekt "KI in der Neonatologie"
- Behandlung von jährlich 400 Frühgeborenen im Klinikum Nürnberg
- Projektlaufzeit bis 31. Januar 2028
Wie geht’s weiter?
- Projektphase bis 31. Januar 2028
- Entscheidung über bayernweite Anwendung nach Projektende
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