Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit und Kriminalität in Günzburg
Günzburg () – Der Zoll hat im Landkreis Günzburg mehr als 200 hochexplosive Kugelbomben sichergestellt. Das teilten das Zollfahndungsamt München und die Staatsanwaltschaft Memmingen am Donnerstag mit.
Bei einer Postkontrolle in Ulm am 13. Oktober waren Beamte auf vier schwere Pakete mit illegaler Pyrotechnik gestoßen, die an einen 26-Jährigen aus dem Landkreis adressiert waren.
Daraufhin durchsuchten Fahnder am 15. Oktober die Wohnung des Mannes und fanden dort die große Menge an Kugelbomben. Die Sprengkörper der Kategorie F4, die nicht für Privatpersonen zugelassen sind, wogen ein bis zwei Kilogramm pro Stück.
Ihr Abtransport musste von einem Spezialunternehmen übernommen werden. Noch während der Durchsuchung konnte ein weiteres Paket mit zehn weiteren Kugelbomben abgefangen werden.
Am 15. Dezember folgten schließlich Durchsuchungen in neun weiteren Wohnungen von mutmaßlichen Käufern.
Dabei wurden geringe Mengen verbotener Pyrotechnik beschlagnahmt. Laut den Ermittlern soll der 26-Jährige die gefährlichen Feuerwerkskörper für sich und die anderen Beschuldigten in Osteuropa beschafft haben.
Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz dauern an. Es gibt keine Hinweise auf geplante weitere Straftaten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Beschlagnahmte Kugelbomben (Archiv), Zollfahndungsamt München via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll hat über 200 hochexplosive Kugelbomben im Landkreis Günzburg sichergestellt.
- Bei Postkontrolle in Ulm wurden Pakete mit illegaler Pyrotechnik entdeckt, die an einen 26-Jährigen adressiert waren.
- Durchsuchung der Wohnung des Mannes ergab große Menge an Kugelbomben, Abtransport durch Spezialunternehmen notwendig.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung hochexplosiver Kugelbomben verhindert potenzielle Gefahren für die Öffentlichkeit.
- Durchsuchungen deuten auf ein Netzwerk illegaler Pyrotechnik und mögliche Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz hin.
- Ermittlungen stärken die Sicherheitsmaßnahmen und das Bewusstsein für illegale Waffen.
Wer ist betroffen?
- 26-Jähriger aus dem Landkreis Günzburg
- mutmaßliche Käufer in neun weiteren Wohnungen
- Ermittler und Spezialunternehmen für Abtransport
Zahlen/Fakten?
- mehr als 200 hochexplosive Kugelbomben sichergestellt
- Sprengkörper der Kategorie F4, Gewicht: ein bis zwei Kilogramm pro Stück
- 9 weitere Wohnungen durchsucht, geringe Mengen verbotener Pyrotechnik beschlagnahmt
Wie geht’s weiter?
- Weiterführende Ermittlungen gegen den 26-Jährigen und mutmaßliche Käufer
- Bewertung der rechtlichen Konsequenzen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz
- Überprüfung möglicher Verbindungen zu weiteren illegalen Aktivitäten in Osteuropa
- Weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung in reguläre Arbeit - 27. April 2026
- Haushaltsausschuss stoppt Beschaffungsvorhaben für die Bundeswehr - 27. April 2026
- Zahl der Unternehmen in der Rüstungsindustrie hat sich verdoppelt - 27. April 2026
