Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Strafverfahren in Stuttgart: Mord und Mafia-Verbindungen
Stuttgart () – Das Landgericht Stuttgart hat seine Terminvorschau für die zweite Kalenderwoche 2026 veröffentlicht. Darin sind mehrere bemerkenswerte Strafverfahren angekündigt, darunter ein Mordprozess und Verfahren mit mutmaßlichen Verbindungen zur italienischen Mafia-Organisation ‚Ndrangheta, wie das Gericht mitteilte.
Am Freitag, den 9. Januar 2026, soll vor der 9. Großen Hilfsstrafkammer das Urteil in einem Mordfall verkündet werden.
Ein 1991 geborener Angeklagter soll im Januar 2025 eine 25-jährige Frau in Stuttgart-Ost mit einem Küchenmesser getötet haben, nachdem sie kein Interesse an einem näheren Kontakt gezeigt hatte. Die Hauptverhandlung wird am 5. Januar 2026 mit dem Plädoyer der Verteidigung fortgesetzt.
Ebenfalls am 7. Januar 2026 beginnen mehrere Verfahren.
So muss sich unter anderem ein 1960 geborener Mann vor der Wirtschaftsstrafkammer verantworten. Ihm wird vorgeworfen, sich mit mutmaßlichen Mitgliedern des ‚Ndrangheta-Clans Farao-Marincola zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben, um Lebensmittel im Wert von über 332.000 Euro zu bestellen und nicht zu bezahlen.
In einem weiteren Verfahren vor der Staatsschutzkammer werden ein 1976 geborener Mann und ein Polizeibeamter angeklagt. Ihnen wird unter anderem die Unterstützung einer kriminellen Vereinigung im Ausland und die Verletzung von Dienstgeheimnissen zugunsten von ‚Ndrangheta-Mitgliedern vorgeworfen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Landgericht Stuttgart hat Terminvorschau für die zweite Kalenderwoche 2026 veröffentlicht.
- Mordprozess gegen einen 1991 geborenen Angeklagten wegen Tötung einer 25-jährigen Frau im Januar 2025.
- Verfahren gegen einen 1960 geborenen Mann wegen bandenmäßiger Lebensmittelbestellungen mit 'Ndrangheta-Verbindungen.
Warum ist das wichtig?
- Aufklärung über schwere Straftaten und deren Hintergründe
- Bedeutung der Justiz in der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität
- Rechtliche Konsequenzen für Täter und deren Netzwerke
Wer ist betroffen?
- 1991 geborener Angeklagter
- 1960 geborener Mann
- 1976 geborener Mann und Polizeibeamter
Zahlen/Fakten?
- Urteil im Mordfall am 9. Januar 2026
- Angeklagter geboren 1991, Tatzeit Januar 2025
- Lebensmittelbestellungen im Wert von über 332.000 Euro nicht bezahlt
Wie geht’s weiter?
- Urteil im Mordfall am 9. Januar 2026
- Hauptverhandlung mit Plädoyer am 5. Januar 2026
- Verfahren gegen mutmaßliche 'Ndrangheta-Mitglieder am 7. Januar 2026
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