Viele Urlauber nehmen Ostern den Zug statt des Autos

29. März 2026
1 min Lesezeit

Viele Urlauber nehmen Ostern den Zug statt des Autos

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Reisetrends in Berlin zu Ostern

Berlin () – Angesichts explodierender Benzinpreise infolge von Iran-Krieg und Öl-Krise steigen viele Urlauber zu Ostern auf die Schiene um. Die Deutsche Bahn verzeichnet einen massiven Ticketansturm und reagiert mit Sonderzügen.

„Über Ostern fährt Deutschland Bahn. Ich freue mich, dass mehr gebucht wird als erwartet – sicher auch wegen der hohen Spritpreise“, sagte Bahnchefin Evelyn Palla der „Bild am Sonntag“. Eine Bahn-Sprecherin erklärte zudem, dass die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im „zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen“ liegen. Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin-, Berlin- sowie Frankfurt-Köln.

Laut einer aktuellen Insa-Umfrage für „Bild am Sonntag“ schränkt bereits mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten ihre Osterreise wegen der hohen Spritkosten ein. 23 Prozent halten an ihren Reiseplänen fest.

Um die Massen zu bewältigen, setzt die Bahn ab diesem Wochenende höhere Kapazitäten ein. „Es gibt zusätzliche Züge Richtung Sylt, Schwarzwald und bis zum Bodensee“, so Palla. Für Sylt sind vermehrt IC-Züge, auch direkt aus NRW, im Einsatz. Reisende an den Bodensee können einen neuen Direkt-ICE von Köln bis Konstanz nutzen. International rollt ab dem 2. April der „Adria-Express“ (ÖBB-Railjet) von München direkt nach Rimini und Ancona.

Trotz des Zusatzangebots warnt die Bahn vor Engpässen. Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag gelten als „fast dicht“. Palla rät: „Außerhalb der Stoßzeiten gibt es noch freie Plätze und günstige Tickets, zum Beispiel am Karsamstag oder Ostersonntag.“ Aber auch an Ostern werde gebaut: Auf den Strecken unter anderen zwischen und Halle, rund um und zwischen Frankfurt und Fulda. Busse statt Bahn verkehren zwischen und Freiburg.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Berlin Hauptbahnhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Viele Urlauber steigen aufgrund hoher Spritpreise auf die Bahn um.
  • Die Deutsche Bahn verzeichnet einen Ticketansturm und setzt Sonderzüge ein.
  • Ein Drittel der Befragten schränkt ihre Reisepläne wegen der Kosten ein.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Spritpreise führen zu mehr Bahnbuchungen, was den öffentlichen Verkehr stärkt.
  • Extra Züge werden bereitgestellt, um die erhöhte Nachfrage zu bedienen und Engpässe zu vermeiden.
  • Die Bahn bietet alternative Reisemöglichkeiten und informiert über Stoßzeiten, was die Reiseplanung erleichtert.

Wer ist betroffen?

  • Urlauber, die aufgrund hoher Spritpreise auf die Bahn umsteigen
  • Reisende, die ihre Osterreise planen oder anpassen
  • Passagiere auf beliebten Verbindungen wie Berlin-Köln und Berlin-München

Zahlen/Fakten?

  • 36 Prozent der Befragten schränken ihre Osterreise wegen hoher Spritkosten ein.
  • Buchungen im Fernverkehr liegen an einzelnen Tagen im zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen.
  • Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag gelten als "fast dicht".

Wie geht’s weiter?

  • Einsatz zusätzlicher Züge in Hochfrequenzverbindungen
  • Nutzung von Direkt-ICE für neue Strecken
  • Warnung vor Engpässen an stark frequentierten Tagen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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