Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitsrisiken bei Elektroautos in Deutschland
Köln () – Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt bei vernetzten chinesischen Elektroautos vor Sicherheitsrisiken durch mögliche externe Zugriffe.
„Prinzipiell ist es möglich, dass Angreifer unerlaubten Zugriff auf die Internetschnittstelle (WLAN/mobile Datenverbindung) von Fahrzeugen erlangen und so Informationen erbeuten“, erklärte die Behörde auf Anfrage des „Handelsblatts“. Betroffen sein könnten Fahrdaten, technische Betriebsdaten des Fahrzeugs (Telemetrie) sowie „möglicherweise auch Aufzeichnungen aus dem Innenraum“. In der Folge „könnte somit möglicherweise sogar die Kontrolle über das Fahrzeug erlangt werden“, hieß es.
Zudem sieht der Verfassungsschutz Risiken bei der Verarbeitung der anfallenden Fahrzeugdaten. Es sei denkbar, dass Hersteller entsprechende Daten sammeln und an staatliche Behörden oder Nachrichtendienste weitergeben müssten. Dies könne insbesondere in Ländern gelten, „in denen Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, die Informationshoheit des Staates zu sichern, wie beispielsweise in China„.
Die übermittelten Informationen könnten unter anderem zum Trainieren von KI-Systemen oder im Zusammenhang mit Gesichtserkennungssoftware genutzt werden. In diesem Zusammenhang verweist der Inlandsnachrichtendienst auf die enge Zusammenarbeit von Industrie und staatlichen Strukturen in China, aber auch in Russland. Laut Verfassungsschutz liegen derzeit „keine konkreten Erkenntnisse zu chinesischer Spionage durch Technik“ vor, die in chinesischen Elektroautos verbaut ist.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | E-Auto Ladestation (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor Sicherheitsrisiken bei chinesischen Elektroautos.
- Angreifer könnten unerlaubten Zugriff auf Fahrzeugdaten erlangen und möglicherweise die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen.
- Es besteht die Möglichkeit, dass Hersteller Fahrzeugdaten an staatliche Behörden weitergeben müssen, insbesondere in China.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor Sicherheitsrisiken bei vernetzten chinesischen Elektroautos
- Möglichkeit von unerlaubtem Zugriff auf sensiblen Daten und Kontrolle des Fahrzeugs
- Bedenken hinsichtlich der Weitergabe von Fahrzeugdaten an staatliche Behörden in China
Wer ist betroffen?
- Fahrer von vernetzten chinesischen Elektroautos
- Hersteller der Fahrzeuge
- mögliche staatliche Behörden oder Nachrichtendienste
Zahlen/Fakten?
- Warnung des BfV vor Sicherheitsrisiken bei chinesischen Elektroautos
- Möglicher unerlaubter Zugriff auf Fahrerdaten und Kontrolle über das Fahrzeug
- Risiken bei der Verarbeitung von Fahrzeugdaten durch Hersteller
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen bei vernetzten Elektroautos
- Aufklärung der Nutzer über potenzielle Risiken
- Entwicklung von Richtlinien für den Umgang mit Fahrzeugdaten
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