Verdi ruft bundesweit zu Streiks im ÖPNV auf

24. Februar 2026
1 min Lesezeit

Verdi ruft bundesweit zu Streiks im ÖPNV auf

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Streiks im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf.

Verdi teilte am Dienstag mit, dass in zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen am Freitag keine Busse und Bahnen fahren werden. In vielen Tarifbereichen soll der Streik auch auf den Samstag ausgeweitet werden.

Betroffen sind 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe in allen Bundesländern mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Verdi verhandelt hauptsächlich mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden über Arbeitsbedingungen, insbesondere über Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie über höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, sagte, dass die Verhandlungen insgesamt kaum Fortschritte machten, obwohl es in einigen Bereichen bereits vier Runden gegeben habe. Sie ergänzte, dass die Belastungen im Fahrdienst viel zu hoch seien und das Personalproblem sich weiter verschärfe. Die Gewerkschaft erwartet an den Streiktagen ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden vollständig zum Erliegen kam.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haltestelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi ruft zu bundesweiten Streiks im ÖPNV für Freitag und Samstag auf.
  • In vielen kommunalen Nahverkehrsunternehmen werden keine Busse und Bahnen fahren.
  • Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen mit rund 100.000 Beschäftigten.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtige Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im ÖPNV
  • Breite Mobilisierung zeigt das Ausmaß der Unzufriedenheit der Beschäftigten
  • Potenziell erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Deutschland

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte von 150 öffentlichen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben
  • Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
  • Kommunale Arbeitgeberverbände

Zahlen/Fakten?

  • 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe betroffen
  • Rund 100.000 Beschäftigte im ÖPNV
  • Erfuhren am 2. Februar vollständige Einstellung des Verkehrs in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden

Wie geht’s weiter?

  • Streiks am Freitag und Samstag im öffentlichen Personennahverkehr
  • Verhandlungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden laufen weiter
  • Erwartung ähnlicher Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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