Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr Berlin
Berlin () – In fast allen Bundesländern sind am Montagmorgen die von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks im kommunalen Nahverkehr angelaufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, sind nur die etwa 5.000 Beschäftigten in Niedersachsen wegen der anhaltenden Friedenspflicht nicht zum Streik aufgerufen.
Wegen der Arbeitsniederlegungen fahren Busse, Straßen- und U-Bahnen am Montag vielerorts nicht. Hintergrund ist die aktuelle Tarifrunde bei den kommunalen Nahverkehrsunternehmen. Verdi fordert dabei unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, eine Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Insgesamt betroffen sind fast 100.000 Beschäftigte.
Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von Verdi, sagte, dass die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr unter hoher Belastung durch ungünstige Arbeitszeiten und Schichtarbeit stünden. Die Arbeitgeber hätten in den bisherigen Verhandlungen fast jede Verbesserung verweigert und teils sogar Verschlechterungen vorgeschlagen. Das Verhalten der Arbeitgeberseite gefährde die Daseinsvorsorge und bedrohe die Teilhabe der Menschen am öffentlichen Nahverkehr, so Behle.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bushaltestelle (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In fast allen Bundesländern wurde am Montagmorgen mit Streiks im kommunalen Nahverkehr begonnen.
- Verdi fordert eine Verkürzung der Arbeitszeit, höhere Zuschläge und verbesserte Ruhezeiten.
- Rund 100.000 Beschäftigte sind von den Streiks betroffen.
Warum ist das wichtig?
- Streiks im kommunalen Nahverkehr erhöhen den Druck auf Arbeitgeber, faire Arbeitsbedingungen zu schaffen.
- Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzung und höhere Zuschläge sind entscheidend für die Lebensqualität der Beschäftigten.
- Die Störungen im Nahverkehr betreffen hunderte von Tausenden von Menschen und zeigen die Relevanz des öffentlichen Verkehrs.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr
- Beschäftigte in Bayern, Brandenburg, Saarland, Thüringen, Hamburg
- Fast 100.000 Beschäftigte insgesamt
Zahlen/Fakten?
- 5.000 Beschäftigte in Niedersachsen nicht zum Streik aufgerufen
- Fast 100.000 Beschäftigte insgesamt betroffen
- Verdi fordert verkürzte Wochenarbeitszeiten und höhere Zuschläge
Wie geht’s weiter?
- Verhandlungen über Tarifbedingungen fortsetzen
- Weitere Streiks in den nächsten Tagen möglich
- Fokus auf Arbeitszeitverkürzung und höhere Zuschläge legen
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