Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt in den Ländern

17. November 2025
1 min Lesezeit

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt in den Ländern

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Berlin

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der Tarif- und Besoldungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent im Monat, mindestens jedoch 300 Euro zusätzlich.

Ziel sei es, die unteren Lohngruppen zu stärken, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro pro Monat steigen, und ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung wird gefordert. Zudem sollen alle Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte erhöht werden. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags (TV-L) soll zwölf Monate betragen, fordert Verdi.

Verdi-Chef Frank Werneke sagte, die Beschäftigten erwarteten ein „klares Signal der Arbeitgeber“, dass ihre Leistungen künftig besser honoriert würden. Der öffentliche Dienst müsse attraktiv bleiben, um mit hoch qualifizierten und motivierten Menschen die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Dafür brauche es eine „angemessene Entgelterhöhung und gute Arbeitsbedingungen“. Werneke betonte, dass höhere Steuereinnahmen die finanziellen Spielräume der Länder erweitert hätten. Das müsse sich auch bei den Gehältern zeigen, da der öffentliche Dienst im Wettbewerb um die besten Fachkräfte stehe.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für rund 1,2 Millionen Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder (außer ) beginnen am 3. Dezember in Berlin. Verdi fordert zudem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die rund 1,3 Millionen Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro zusätzlich für den öffentlichen Dienst der Länder.
  • Geplante Erhöhung der Vergütungen für Nachwuchskräfte um 200 Euro und unbefristete Übernahme nach Ausbildung gefordert.
  • Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder beginnen am 3. Dezember in Berlin.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der unteren Lohngruppen im öffentlichen Dienst
  • Anwerbung und Bindung qualifizierter Fachkräfte durch attraktive Vergütung
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder
  • Nachwuchskräfte
  • Beamte und Versorgungsempfänger

Zahlen/Fakten?

  • Gehaltserhöhung von 7 % oder mindestens 300 Euro zusätzlich
  • Vergütungen für Nachwuchskräfte sollen um 200 Euro pro Monat steigen
  • Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll 12 Monate betragen

Wie geht’s weiter?

  • Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro fordern
  • Vergütungen für Nachwuchskräfte um 200 Euro pro Monat erhöhen
  • Verhandlungen beginnen am 3. Dezember in Berlin
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