Wirtschaft: US-Inflation sinkt in Washington
Washington () – In den USA ist die Inflationsrate im Juni 2026 auf 3,5 Prozent gefallen, nach 4,2 Prozent im Vormonat. Das teilte die US-Statistikbehörde am Dienstag mit.
Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise im sechsten Monat des Jahres um 0,4 Prozent. Das ist der größte Rückgang im Ein-Monats-Vergleich seit April 2020. Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im Juni bei 2,6 Prozent, nach 2,9 Prozent im Mai.
Die Energiepreise legten im Jahresvergleich um 15,7 Prozent zu, nach einem bereits starken Anstieg um 23,5 Prozent im Vormonat. Die Auswirkungen des Ende Februar gestarteten Krieges im Nahen Osten dürften hier weiter ein zentraler Treiber gewesen sein. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,0 Prozent (Mai: 3,1 Prozent).
Anleger schauen in der Regel mit Argusaugen auf die US-Inflation, da die Teuerungsrate ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der Notenbank Fed ist. Hohe Zinsen gelten als nachteilig für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.
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| Bildhinweis: | Preise in einem US-Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Inflationsrate in den USA ist im Juni 2026 auf 3,5 Prozent gefallen, nach 4,2 Prozent im Vormonat
- Die Preise sanken im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, der größte Rückgang seit April 2020
Warum ist das wichtig?
- Sinkende Inflationsrate liefert wichtige Signale für die künftige Zinspolitik der US-Notenbank Fed
- Niedrigere Teuerung kann sich positiv auf Börse und Immobilienmarkt auswirken, weil geringere Zinserwartungen weniger Belastung bedeuten
- Entwicklung der Energiepreise und Nahrungsmittelpreise zeigt, wie stark aktuelle Krisen und Kostenblöcke die Inflation weiter treiben
Wer ist betroffen?
- Verbraucher in den USA
Zahlen/Fakten?
- Inflationsrate im Juni 2026: 3,5 Prozent nach 4,2 Prozent im Vormonat
- Preise sanken im Monatsvergleich im Juni um 0,4 Prozent; größte Abnahme seit April 2020
- Kerninflation im Juni: 2,6 Prozent nach 2,9 Prozent im Mai; Energiepreise: +15,7 Prozent (Vormonat: +23,5 Prozent)
Wie geht’s weiter?
- Anleger richten ihren Fokus weiter auf die US-Inflation als wichtigen Indikator für die Zinspolitik der Fed
- Ob und wie sich die Zinserwartungen verändern, bleibt entscheidend für Börse und Immobilienmarkt
- Energiepreise dürften durch die Lage im Nahen Osten weiterhin ein zentraler Treiber bleiben
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