Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: GdL unterstützt Managementabbau bei Bahn
Frankfurt/Main () – Die Lokführer-Gewerkschaft GdL lobt die Pläne von Bahnchefin Evelyn Palla, das Topmanagement des Konzerns um die Hälfte abzubauen.
„Kürzere Entscheidungswege, weniger Verantwortungs-Pingpong und ein Ende der internen Konzernpolitik um Posten sind notwendige Voraussetzungen dafür, dass die Bahn überhaupt wieder handlungsfähig wird“, sagte GdL-Chef Mario Reiß dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). Dass das Top-Management deutlich verkleinert werden soll, sei ein richtiger und überfälliger Ansatz. Die Maßnahmen dürften jedoch nicht auf halbem Wege verwässern.
Stimmt der Aufsichtsrat am Mittwoch zu, dann werden die Positionen der fünf sogenannten Konzernbeauftragten, die zwischen dem Vorstand und der ersten Führungsebene geschaltet sind, wegfallen und die Zahl der Manager unterhalb der Vorstandsebene von 43 auf 22 reduziert. Auch den Konzernvorständen der Tochter-Gesellschaften will Palla einen Schrumpfkurs verpassen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lokführer unterhalten sich am Gleis |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Lokführer-Gewerkschaft GdL lobt Pläne von Bahnchefin Evelyn Palla zum Abbau des Topmanagements um die Hälfte.
- GdL-Chef Mario Reiß betont kürzere Entscheidungswege und weniger interne Konzernpolitik als notwendig für die Handlungsfähigkeit der Bahn.
- Bei Zustimmung des Aufsichtsrats werden 21 Managerpositionen reduziert und Konzernvorstände der Tochtergesellschaften ebenfalls geschrumpft.
Warum ist das wichtig?
- Kürzere Entscheidungswege erhöhen die Handlungsfähigkeit der Bahn
- Reduzierung der internen Konzernpolitik fördert Effizienz
- Notwendigkeit, Maßnahmen konsequent umzusetzen, um Fortschritte zu sichern
Wer ist betroffen?
- Lokführer
- Topmanagement der Bahn
- Konzernvorstände der Tochtergesellschaften
Zahlen/Fakten?
- Top-Management des Konzerns soll um die Hälfte abgebaut werden
- Zahl der Manager unterhalb der Vorstandsebene von 43 auf 22 reduziert
- Positionen der fünf Konzernbeauftragten sollen wegfallen
Wie geht’s weiter?
- Aufsichtsratsentscheidung am Mittwoch abwarten
- Umsetzung der geplanten Stellenabbauten
- Weiterverfolgung der Effizienzsteigerung im Management
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