GDL kritisiert "Geldwaschmaschine" Deutsche Bahn

30. März 2026
1 min Lesezeit

GDL kritisiert "Geldwaschmaschine" Deutsche Bahn

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Herausforderungen der Deutschen Bahn in Berlin

() – Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Mario Reiß, kritisiert die intransparenten und ineffizienten Finanzkreisläufe der Deutschen Bahn (DB).

Der GDL-Chef setzte auch DB-Chefin Evelyn Palla unter Druck, unterstützte aber ihren Sanierungskurs. „Es wäre schon mal schön, wenn Frau Palla weniger Versprechungen als ihr Vorgänger Richard Lutz machen und mehr in das System Bahn eingreifen und tatsächlich die kleinen Schritte erstmal gehen würde. Ich glaube, das sieht momentan ganz gut aus. Frau Palla macht sich die Mühe, ins Detail zu gehen. Und sie gibt Verantwortung nach unten ab, das ist ganz wichtig.“

Allein durch die von Palla vorgenommene Halbierung des Top-Managements werde sich auch das Betriebsergebnis verbessern, während die DB durch eine bessere Steuerung gleichzeitig produktiver werden könne. „Das gilt auch für den Fernverkehr. Der dürfte eigentlich mit seinen neuen Zügen und moderner Technik keine Krise haben.“

Dass Palla sich sowohl von Cargo-Chefin Sigrid Nikutta als auch von Finanzvorständin Karin Dohm getrennt hat, findet Reiß richtig. „Konsequenz gehört zum Management. Nur so kann Frau Palla etwas erreichen“, sagte der GDL-Chef. „Als rigoros würde ich ihr Vorgehen nicht bezeichnen. Inkonsequent oder gar nicht zu handeln, würde uns viel Geld kosten und uns nicht weiterbringen.“

Dass Dohm überhaupt geholt worden war, ärgere ihn jedoch, „weil wir aus dem Vorstand schon bei der Einstellung gehört haben, dass Frau Dohm die falsche Person ist“. Man habe einen Finanzvorstand gesucht und „eine Dame ausgewählt, die offensichtlich für diesen Job überhaupt nicht taugt“. Aber man habe den Aufsichtsrat davon überzeugt, sie einzustellen. „Jetzt kostet es auch den Steuerzahler wieder eine Menge Geld. Ich denke, es wird noch viel Streit um das Thema geben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Bahn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • GDL-Vorsitzender Mario Reiß kritisiert intransparente Finanzkreisläufe der Deutschen Bahn.
  • DB-Chefin Evelyn Palla wird unterstützt, aber zur Reduzierung von Versprechungen und zur Verbesserung des Systems aufgefordert.
  • Reiß sieht Pallas Personalentscheidungen als notwendig an, um die Effizienz zu steigern.

Warum ist das wichtig?

  • Intransparente Finanzkreisläufe der Deutschen Bahn gefährden die Effizienz und verursachen Mismanagement.
  • Notwendige Änderungen könnten einen besseren Umgang mit Steuergeldern fördern und die Produktivität steigern.
  • Personalentscheidungen im Management sind entscheidend für die künftige Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Wer ist betroffen?

  • Arbeitnehmer der Deutschen Bahn
  • Steuerzahler
  • Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Zahlen/Fakten?

  • Finanzstrukturen der Deutschen Bahn ähneln einer Geldwaschmaschine.
  • Anzahl der Firmen unter DB AG: von über 1.000 auf knapp 600 gesenkt.
  • Halbierung des Top-Managements soll Betriebsergebnis verbessern.

Wie geht’s weiter?

  • Änderungen in den Finanzstrukturen der Deutschen Bahn sind notwendig.
  • Unterstützung für den Sanierungskurs von DB-Chefin Evelyn Palla.
  • Verbesserungen im Betriebsergebnis durch Management-Halbierung und neue Züge.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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