Mehrheit der Länder will selbst über Böllerverbot entscheiden

30. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Mehrheit der Länder will selbst über Böllerverbot entscheiden

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Silvesterfeuerwerk in den Bundesländern

Berlin () – Eine Mehrheit der Bundesländer will den Umgang mit Silvesterfeuerwerk stärker selbst regeln. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Umfrage bei allen 16 Innenministerien. Zehn Länder sind demnach dafür, die Vorstellungen unterscheiden sich jedoch.

Berlin und kämpfen seit Jahren vergebens für ein bundesweites Böllerverbot. Sie wollen nun, dass die Länder selbst entscheiden dürfen. Bayern ist dafür, würde Böllern aber erlauben. , Brandenburg, , , und Mecklenburg-Vorpommern befürworten, den Kommunen mehr Spielräume für Böllerverbote zu geben. Rheinland-Pfalz fordert Schutzzonen um Tierheime und Tierparks. Die übrigen Länder lehnen weitere regionale Kompetenzen ab: Die Regeln reichten aus, großflächige Verbote seien schwer zu kontrollieren.

Zuständig für Sprengstoffrecht ist der Bund. Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember diskutierten Bund und Länder das Thema. Aus Bremen ist zu hören, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe eine Änderung der Sprengstoffverordnung zugesagt, die den Ländern mehr Kompetenzen geben würde. Die Länder hätten zudem signalisiert, einer eventuell nötigen Gesetzesänderung im Bundesrat zuzustimmen, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Eine Sprecherin von Dobrindts Haus richtete aus, einige Länder wünschten sich mehr Spielräume, andere sähen das kritisch. Man prüfe das Anliegen „inhaltlich und rechtstechnisch“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Feuerwerksverkauf am 29.12.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehrheit der Bundesländer will eigenen Umgang mit Silvesterfeuerwerk regeln.
  • Berlin und Bremen setzen sich für bundesweites Böllerverbot ein, während andere Länder unterschiedliche Regelungen unterstützen.
  • Innenministerkonferenz diskutiert Übertragung von Kompetenzen an die Länder zur Anpassung der Sprengstoffverordnung.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhte regionale Entscheidungsfreiheit über Böllerverbote fördert individuellere Sicherheitskonzepte.
  • Möglichkeit zur Schaffung von Schutzzonen für Tiere verbessert den Tierschutz.
  • Diskurs über Bundeskompetenzen kann zu erweiterter Selbstbestimmung der Länder führen.

Wer ist betroffen?

  • Berlin und Bremen
  • Bayern
  • Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz

Zahlen/Fakten?

  • Zehn Bundesländer unterstützen stärkere Regelung des Feuerwerks.
  • Berlin und Bremen befürworten ein bundesweites Böllerverbot.
  • Rheinland-Pfalz fordert Schutzzonen um Tierheime und Tierparks.

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über mehr Kompetenzen für Länder beim Umgang mit Silvesterfeuerwerk
  • Mögliche Änderung der Sprengstoffverordnung durch den Bund
  • Zustimmung der Länder zu einer Gesetzesänderung im Bundesrat in Aussicht
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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