Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftsnachrichten aus New York
New York () – Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.900 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh am Mittwoch bereits angedeutet hatte, zunächst den Fokus auf die Preisstabilität zu legen, lieferte ihm das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit den neuen Arbeitsmarktdaten weitere Argumente für diesen Kurs. Die Arbeitslosenquote in den USA ist demnach leicht von 4,3 Prozent im Mai auf 4,2 Prozent im Juni gesunken, während die Zahl der Arbeitslosen im gleichen Zeitraum von 7,3 Millionen auf 7,1 Millionen fiel. Die Federal Reserve kommt somit ihrem Ziel der Maximalbeschäftigung geringfügig näher, während die Inflation weiter Sorgen bereitet.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1432 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8747 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.121 US-Dollar gezahlt (+2,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,91 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,60 US-Dollar, das waren drei Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wallstreet in New York |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- US-Börsen zeigen uneinheitliche Entwicklung; Dow steigt um 1,1 Prozent, Nasdaq 100 sinkt um 1,6 Prozent.
- Arbeitslosenquote in den USA sinkt leicht von 4,3 Prozent auf 4,2 Prozent; Zahl der Arbeitslosen fällt von 7,3 Millionen auf 7,1 Millionen.
- Euro steigt auf 1,1432 US-Dollar; Goldpreis steigt um 2,2 Prozent auf 4.121 US-Dollar pro Feinunze.
Warum ist das wichtig?
- Arbeitsmarktdaten zeigen positive Entwicklung, was die Wirtschaftslage stabilisiert.
- Sinkende Arbeitslosenquote unterstützt Maßnahmen der Federal Reserve zur Preisstabilität.
- Steigende Rohstoffpreise (Gold, Öl) können auf Inflationserwartungen hindeuten.
Wer ist betroffen?
- US-Börseninvestoren
- Arbeitnehmer in den USA
- Federal Reserve
Zahlen/Fakten?
- Dow: 52.900 Punkte, Plus 1,1 %
- Arbeitslosenquote: 4,2 % im Juni, vorher 4,3 % im Mai
- Goldpreis: 4.121 US-Dollar pro Feinunze, Plus 2,2 %
Wie geht’s weiter?
- Weitere Entwicklungen der Arbeitsmarktdaten abwarten
- Beobachtung der Zinspolitik der Federal Reserve
- Tracking der Marktreaktionen auf Inflationsentwicklungen
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