Evonik-Chef will Emissionshandel nicht mehr abschaffen

31. März 2026
1 min Lesezeit

Evonik-Chef will Emissionshandel nicht mehr abschaffen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Veränderungen im Emissionshandel Europa

() – Evonik-Vorstandschef Christian Kullmann vollzieht eine Kehrtwende beim europäischen Emissionshandel.

Ende November forderte er die EU-Kommission dazu auf, den Emissionshandel (ETS) abzuschaffen oder radikal zu reformieren, nun schreibt er in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) mit dem EU-Abgeordneten Peter Liese (CDU), die Debatte zum ETS dürfe nicht länger ideologisch geführt werden. „Die einen wollen ihn abschaffen oder radikal umbauen. Wir sagen, wir müssen jetzt pragmatisch handeln und kluge Kompromisse erzielen.“

Am Mittwoch wird die EU-Kommission erste Reformvorschläge vorlegen. Dabei werde Brüssel der Chemieindustrie bei der Anpassung von Benchmarks so weit wie möglich entgegenkommen, schreibt das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Kommissionskreise. Außerdem werde die EU die Löschung der Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve (MSR) ersatzlos streichen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Evonik Industries (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Evonik-Vorstandschef Christian Kullmann ändert seine Haltung zum europäischen Emissionshandel.
  • Er fordert pragmatische Kompromisse und eine ideologisch neutralere Debatte.
  • Die EU-Kommission wird Reformvorschläge präsentieren und plant Änderungen zur Unterstützung der Chemieindustrie.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit, pragmatische Lösungen im Emissionshandel zu finden
  • Einfluss auf die Chemieindustrie und deren Anpassung an neue Vorschriften
  • Relevanz der EU-Kommission für die zukünftige Ausgestaltung des Emissionshandels

Wer ist betroffen?

  • EU-Kommission
  • Chemieindustrie
  • Peter Liese (CDU)

Zahlen/Fakten?

  • EU-Kommission legt am Mittwoch erste Reformvorschläge vor
  • Anpassung von Benchmarks für die Chemieindustrie
  • Löschung der Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve wird ersatzlos gestrichen

Wie geht’s weiter?

  • EU-Kommission legt erste Reformvorschläge vor
  • Chemieindustrie soll bei Anpassung von Benchmarks entgegenkommen
  • Löschung der Zertifikate in Marktstabilitätsreserve wird gestrichen
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