Lehrerverband kritisiert zu niedrige Ausstattung von Digitalpakt

18. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Lehrerverband kritisiert zu niedrige Ausstattung von Digitalpakt

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik: Kritik am Digitalpakt 2.0

() – Der Deutsche Lehrerverband hat die Vereinbarung von Bund und Ländern zum Digitalpakt 2.0 scharf kritisiert und eine Verdopplung der vorgesehenen Mittel gefordert.

„Bund und Länder haben sich arm gerechnet“, sagte Verbandspräsident Stefan Düll der „Rheinischen Post“. Die Länder könnten Posten angerechnet bekommen, die sie schon ausgegeben haben. „Und der Bund zahlt weniger als im Digitalpakt 1 und will sich dann künftig aus der Finanzierung zurückziehen. Die Mittel reichen so nicht – eigentlich müsste der Digitalpakt das doppelte Volumen haben, um die Schulen vernünftig zu digitalisieren“.

„Es fehlt im Digitalpakt Geld, um die Schulen für den Einsatz von professioneller KI auf Lehrer- und Schülerseite auszurüsten. Die entsprechenden Lizenzen für gute KI-Programme sind teuer“, sagte Düll der Zeitung. „Zudem muss die Verwaltung an Schulen digitalisiert werden – von der Anmeldung und Verwaltung der Schüler bis hin zu Arbeitsverträgen für Lehrkräfte und allen Arten der Abrechnung. Für all das sind wenig bis keine Mittel eingeplant.“

Düll kritisierte zudem die grundsätzliche Haltung in zur Digitalisierung. „Wir sind kein Land, das digital mutig voranschreitet. Ich denke da an starre formalisierte Datenschutzvorgaben und die Debatte um ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahren – als ob das Internet nur aus Social Media bestehen würde und diese per se nur jugendgefährdend wären. Wir müssen die digitale Welle reiten und dürfen keine Angst haben – wir müssen digitaltüchtig werden.“

Am Mittag hatte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) zusammen mit ihren Kollegen aus den Ländern den neuen Digitalpakt vorgestellt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gang in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutscher Lehrerverband kritisiert Digitalpakt 2.0 von Bund und Ländern.
  • Es wird eine Verdopplung der Mittel gefordert, um Schulen angemessen zu digitalisieren.
  • Fehlendes Geld für KI-Programme und die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen an Schulen.

Warum ist das wichtig?

  • Kritische Einschätzung der finanziellen Mittel für die Digitalisierung der Schulen
  • Notwendigkeit für zusätzliche Gelder zur Ausstattung mit KI und digitaler Verwaltung
  • Forderung nach mutigerem Ansatz zur Digitalisierung in Deutschland

Wer ist betroffen?

  • Schulen
  • Lehrer
  • Schüler

Zahlen/Fakten?

  • Bund und Länder müssten das doppelte Volumen für den Digitalpakt ansetzen.
  • Der Bund zahlt weniger als im Digitalpakt 1.
  • Es sind wenig bis keine Mittel für die Digitalisierung der Verwaltung an Schulen eingeplant.

Wie geht’s weiter?

  • Bund und Länder müssen die finanziellen Mittel für den Digitalpakt erhöhen.
  • Digitalisierung der Schulverwaltung und Ausstattung mit KI-Programmen ist notwendig.
  • Deutschland sollte eine mutigere Haltung zur Digitalisierung einnehmen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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