Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik in Berlin: Stromsteuersenkung gefordert
Berlin () – Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten durch den Iran-Krieg erinnert der Wirtschaftsrat der CDU die Regierung an das Versprechen der Stromsteuersenkung.
„Elektrifizierung kann langfristig helfen, die Abhängigkeit von starken Preisschwankungen bei Öl und Gas zu verringern“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Voraussetzung sei allerdings, dass Strom für Verbraucher und Wirtschaft bezahlbar bleibe. „Die Stromsteuer muss deshalb, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, für alle gesenkt werden – nicht nur selektiv“, so Steiger.
Damit erhöht sich der Druck auf Union und SPD, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und die Stromsteuer für alle zu senken – also auch für Privatleute. Vor wenigen Tagen hatten sich die Branchenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in einer gemeinsamen Erklärung für diesen Schritt ausgesprochen. Die Regierung hatte im Juli beschlossen, die Stromsteuer für Privatleute und kleinere Unternehmen nicht wie versprochen zu senken. Als Grund wurde die schlechte Haushaltslage genannt.
Steiger blickte auch auf das neue Energiepaket der EU-Kommission. Es sei ein „richtiger Ansatz“, im Brüsseler Bürgerenergiepaket eine Stromsteuersenkung auf das europäische Mindestmaß zu fordern. „Es ist widersinnig, auf der einen Seite mit teuren Subventionen Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen in den Markt zu drücken und auf der anderen Seite die Elektrifizierung über künstlich verteuerten Strom zu behindern“, sagte Steiger.
Der Wirtschaftsrat forderte mit Blick auf die aktuelle Energiepreiskrise eine Stärkung des heimischen Energieangebots. Steiger sprach sich für die stärkere Nutzung eigener Gasquellen aus, „einschließlich unkonventioneller Fördermethoden wie Fracking – selbstverständlich unter höchsten Sicherheits- und Umweltstandards“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Moderne Stromzähler (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Wirtschaftsrat der CDU fordert Stromsteuersenkung aufgrund steigender Energiekosten.
- Regierung hatte zuvor versprochen, Steuer für Privatleute und kleinere Unternehmen zu senken, jedoch nicht umgesetzt.
- Steiger spricht sich für stärkere Nutzung heimischer Gasquellen aus, einschließlich Fracking.
Warum ist das wichtig?
- Senkung der Stromsteuer ist für die wirtschaftliche Planung von Verbrauchern und Unternehmen entscheidend.
- Umsetzung des Koalitionsversprechens könnte Abhängigkeit von Preisschwankungen bei fossilen Brennstoffen reduzieren.
- Steigerung des heimischen Energieangebots ist wichtig für die Stabilisierung des Marktes und der Preise.
Wer ist betroffen?
- Verbraucher
- Wirtschaft
- Privatleute
Zahlen/Fakten?
- Stromsteuer muss gesenkt werden, wie im Koalitionsvertrag vereinbart
- Stromsteuer für Privatleute und kleinere Unternehmen wurde nicht gesenkt
- Forderung nach Stärkung des heimischen Energieangebots und Nutzung eigener Gasquellen
Wie geht’s weiter?
- Druck auf Union und SPD erhöhen zur Umsetzung der Stromsteuersenkung
- Arbeitgeberverbände unterstützen die Forderung nach Senkung der Stromsteuer
- Stärkung des heimischen Energieangebots und Nutzung eigener Gasquellen anstreben
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026

