Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Reformen in Berlin
Berlin () – Der CDU-Wirtschaftsrat fordert nach der geplanten Bürgergeld-Reform ein zweites Reformpaket bei den Sozialleistungen. So sollten Arbeitsverweigerern die Leistungen komplett gestrichen und zudem die Regelsätze auch wieder gesenkt werden, sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, der „Rheinischen Post“.
„Denkbar wäre es etwa, die Arbeitsbereitschaft von Transferempfängern durch die Heranziehung für nicht entlohnte Tätigkeiten konsequent zu überprüfen und bei Verweigerung die Grundsicherung komplett zu streichen“, sagte Steiger. „Auch sollte die unter der Ampel-Koalition durchgeführte, übermäßige Erhöhung von Regelsätzen zurückzuschraubt werden“, so der Generalsekretär. „So ließen sich nicht nur zusätzliche, substanzielle Einsparungen bei den geleisteten Zahlungen erreichen – sondern im Zuge stärkerer Arbeitsanreize auch zusätzliche Steuereinnahmen und Beitragszahlungen generieren.“
Nach der Verabschiedung der Bürgergeld-Reform kommende Woche im Kabinett brauche es „zeitnah ein Paket zwei“, so Steiger. Die Union habe mit dem Rentenpaket Maßnahmen mitgetragen, „die nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt sind und bis 2040 zu Mehrkosten von geschätzten 120 Milliarden Euro führen“. Diese Mehrkosten seien eine Bürde für künftige Generationen. „Um Staatsschulden im Zaum zu halten und den Faktor Arbeit bezahlbar, scheint es deshalb mehr als angezeigt, mit der SPD über zusätzliche Maßnahmen bei der Grundsicherung zu sprechen – am besten solche, die zu Entlastungen in ähnlicher Größenordnung führen“, sagte Steiger.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Plattenbauten in Halle (Saale) (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CDU-Wirtschaftsrat fordert zweites Reformpaket bei Sozialleistungen nach Bürgergeld-Reform.
- Arbeitsverweigerern sollen die Leistungen komplett gestrichen und Regelsätze gesenkt werden.
- Notwendigkeit, mit der SPD über zusätzliche Maßnahmen bei der Grundsicherung zu sprechen.
Warum ist das wichtig?
- Überprüfung der Arbeitsbereitschaft von Transferempfängern zur Vermeidung von Leistungsmissbrauch
- Einsparungen bei Sozialleistungen zur Entlastung des Staatshaushalts
- Förderung von Arbeitsanreizen zur Generierung zusätzlicher Steuereinnahmen
Wer ist betroffen?
- Arbeitsverweigerer
- Transferempfänger
- künftige Generationen
Zahlen/Fakten?
- 120 Milliarden Euro geschätzte Mehrkosten bis 2040 durch Rentenpaket
- Arbeitsleistungen von Transferempfängern sollen konsequent überprüft werden
- Forderung nach Streichung der Leistungen bei Arbeitsverweigerung
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach einem zweiten Reformpaket bei Sozialleistungen
- Streichung der Leistungen für Arbeitsverweigerer und Senkung der Regelsätze
- Zeitnahes Gespräch mit der SPD über zusätzliche Maßnahmen zur Grundsicherung
- Ministerium: Tatverdächtiger aus Ulm war ausreisepflichtig - 15. Januar 2026
- Grönland: Union wirft Trump "Imperialismus in Reinform" vor - 15. Januar 2026
- Pistorius nennt Zeitpunkt von Erkundungsmission in Grönland Zufall - 15. Januar 2026

