Rotes Kreuz fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht

14. November 2025
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Rotes Kreuz fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Reanimationsunterricht für Jugendliche in Deutschland

() – Um Menschen in medizinischen Notfällen vor dem Tod zu bewahren, fordert das Deutsche Rote Kreuz verpflichtenden Reanimationsunterricht für Jugendliche ab der siebten Klasse.

„Die Ausbildung in Wiederbelebung sollte deutschlandweit verpflichtend in den Lehrplänen verankert werden“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). Spätestens ab der 7. Klasse und mindestens für zwei Stunden pro Schuljahr sollten Schüler in Reanimation unterrichtet werden. Damit geht seine Forderung weiter als die Umsetzung in den Bundesländern wie in NRW, wo nicht eine Schulung pro Schuljahr, sondern nur eine Schulung während der gesamten Schullaufbahn vorgesehen ist.

Schon jetzt führen immer mehr Bundesländer verpflichtenden Reanimationsunterricht an weiterführenden Schulen ein. Die Bundesärztekammer befürwortet das Vorhaben grundsätzlich ebenfalls. „Wesentlich ist, dass diese Kenntnisse nach dem Erwerb an weiterführenden Schulen regelmäßig aufgefrischt werden“, sagte Präsident Klaus Reinhardt der Zeitung. „Das gelingt in zum Beispiel im Rahmen des Führerscheinerwerbs. Es sollten aber auch andere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden, in denen der Erwerb oder die Auffrischung von Kenntnissen der Laien-Reanimation verpflichtend sind“, mahnte Reinhardt.

Über die Aufnahme des Themas in die Lehrpläne entscheiden die einzelnen Bundesländer. Die Kultusministerkonferenz hatte bereits 2014 empfohlen, ab Jahrgangsstufe 7 jährlich zwei Unterrichtsstunden zum Thema Wiederbelebung einzuführen. „Die Kultusministerkonferenz unterstützt den Austausch guter Praxisbeispiele und begrüßt Initiativen, die eine stärkere Verbreitung voranbringen“, sagte Simone (Linke), Vorsitzende der Bildungsministerkonferenz, der Zeitung. In Oldenburgs Bundesland , wo sie Bildungsministerin ist, läuft dazu derzeit ein Modellprojekt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DRK-Helfer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutsches Rotes Kreuz fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht ab der 7. Klasse.
  • Vorschlag umfasst mindestens zwei Stunden pro Schuljahr.
  • Bundesärztekammer unterstützt regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse.

Warum ist das wichtig?

  • Lebensrettende Fähigkeiten bei Jugendlichen fördern
  • Regelmäßige Auffrischung der Reanimationskenntnisse sicherstellen
  • bundesweite Vereinheitlichung der Lehrpläne anstreben

Wer ist betroffen?

  • Jugendliche ab der 7. Klasse
  • Schüler an weiterführenden Schulen
  • Bundesländer und Kultusministerien

Zahlen/Fakten?

  • Verpflichtender Reanimationsunterricht ab 7. Klasse gefordert
  • Mindestens 2 Stunden pro Schuljahr vorgeschlagen
  • Bundesärztekammer unterstützt regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse

Wie geht’s weiter?

  • DRK fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht ab 7. Klasse in Deutschland
  • Bundesländer entscheiden über die Umsetzung in Lehrplänen
  • Empfehlung der Kultusministerkonferenz von 2014 zur Einführung von zwei Stunden jährlich
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