Rotes Kreuz will verlässlichere staatliche Kostenerstattung

14. Januar 2026
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Rotes Kreuz will verlässlichere staatliche Kostenerstattung

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Herausforderungen in Berlin

() – Angesichts steigender finanzieller Belastungen mahnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine verlässlichere Kostenerstattung an. „Steigende Kosten beispielsweise für Energie und Personal wurden nicht durch entsprechende Anhebungen der Leistungsvergütungen kompensiert“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

Auch eine Gegenfinanzierung durch andere Angebote werde immer schwieriger. Es sei daher „dringend erforderlich, dass die Kostensteigerungen auch in den staatlichen Zuwendungen gespiegelt und Prozesse zur Kostenerstattung wie in der Pflege beschleunigt werden“, so Reuter.

„An vielen Stellen braucht es auch einen mehrjährigen Finanzierungsrahmen“, sagte er weiter. Dass es etwa bei der Migrationsberatung nur Zusagen für einzelne Jahre gebe, erschwere die Planung und die Personalsuche.

Außerdem müsse der Verwaltungsaufwand für zahlreiche Angebote gesenkt werden, forderte der Generalsekretär. Als gemeinnützige Organisation, die nur sehr limitiert finanzielle Rücklagen schaffen könne, sei das DRK „darauf angewiesen, dass unsere wichtigen Angebote ausreichend Unterstützung von staatlicher Seite und durch Spenden erhalten“, erklärte Reuter. Denn Gemeinnützigkeit erfordere, dass „gegebenenfalls erwirtschaftete Gewinne in die bestehenden Angebote, Strukturen und die Vorhaltung reinvestiert werden“.

Wegen der wachsenden finanziellen Herausforderungen seien „bereits in beträchtlichem Maße Kapazitäten abgebaut oder Einrichtungen zusammengelegt“ worden, sagte der DRK-Generalsekretär. Die entsprechenden Angebote bestünden dann häufig zwar weiter, kämen aber weniger Menschen als in der Vergangenheit zugute.

Daher gelte es auch, „gemeinnützige Arbeit bei Ausschreibungen und Förderungen stärker zu berücksichtigen“, sagte Reuter weiter. Damit würde zugleich auch die Gefahr vermieden, dass „Standards auf ein Minimum abgesenkt werden und die Angebote den Bedarfen der Menschen nicht entsprechen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DRK-Logistikzentrum (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DRK fordert verlässlichere Kostenerstattung aufgrund steigender finanzieller Belastungen.
  • Finanzierungsprobleme in der Migrationsberatung erschweren Planung und Personalsuche.
  • Kapazitäten wurden aufgrund finanzieller Herausforderungen abgebaut oder Einrichtungen zusammengelegt.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit einer verlässlicheren Kostenerstattung für das DRK
  • Sicherstellung von ausreichender Unterstützung durch staatliche Zuwendungen und Spenden
  • Erhalt von Angeboten und Standards in der gemeinnützigen Arbeit

Wer ist betroffen?

  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Menschen, die auf die Angebote des DRK angewiesen sind
  • Mitarbeitende in den DRK-Einrichtungen

Zahlen/Fakten?

  • DRK fordert verlässlichere Kostenerstattung aufgrund steigender finanzieller Belastungen.
  • Steigende Kosten für Energie und Personal wurden nicht durch Anhebungen der Leistungsvergütungen kompensiert.
  • Bereits beträchtliche Kapazitäten abgebaut oder Einrichtungen zusammengelegt.

Wie geht’s weiter?

  • DRK fordert verlässlichere Kostenerstattung für steigende Kosten
  • Notwendigkeit eines mehrjährigen Finanzierungsrahmens für Migrationsberatung
  • Verwaltungsaufwand für Angebote soll gesenkt werden
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